Wissen I Grundlagen Futures

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Das Prinzip von Futures

Grundlagen Futures

Bei Futures handelt es sich wie bei Optionen um standardisierte Termingeschäfte, d.h. daß die Laufzeit, der Verfallstermin, die Kontraktgröße und der Basiswert (Underlying) festgelegt sind.

Basiswerte können z.B. Indizes, Rohstoffe und Währungen sein.

Im Gegensatz zum Kassahandel, wo das gehandelte Objekt sofort geliefert und bezahlt wird, findet bei Termingesch√§ften die Preisfestlegung sofort, die Lieferung aber erst zu einem zuk√ľnftigen Zeitpunkt statt.

Bei Futures-Termingeschäften verpflichten sich anders als bei Optionen beide Seiten

‚ÄĘ eine bestimmte Menge eines bestimmten Underlyings
‚ÄĘ zu einem festgelegten Zeitpunkt
‚ÄĘ zu einem vereinbarten Preis
‚ÄĘ zu kaufen
‚ÄĘ oder zu verkaufen.

Solche Termingesch√§fte die f√ľr beide Seiten bindend sind, werden auch als Forwards bezeichnet.

Eine Vereinbarung √ľber einen zuk√ľnftigen Kauf kann jederzeit durch die entgegengerichtete Vereinbarung √ľber einen Verkauf zum selben Zeitpunkt wieder aufgehoben, der Gewinn bzw. Verlust damit auch schon vor dem Liefertermin realisiert werden.

Diese Art von Geschäften schon eine sehr lange Tradition in der Landwirtschaft. So waren/sind die Ernteerträge der Bauern oft durch unvorhergesehene Ereignisse wie Unwetter etc. nicht sicher.

Aus diesem Grund wurde nach einem Weg gesucht, fr√ľhzeitig einen Teil der Ernte zu einem festgelegten Preis verkaufen zu k√∂nnen.

So wurden bereits vor der Ernte mit den Käufern Mengen festgelegt, die zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem festgelegten Preis geliefert werden sollten.

Das Risiko lag dabei auf beiden Seiten.
Der Bauer hatte einen Teil seines Einkommens gesichert, hatte aber das Risko das der Marktpreis zum Liefertermin höher liegen konnte, wobei der Käufer das Risko trug evtl einen zu hohen Betrag zu zahlen.
An diesem Prinzip hat sich bis heute nichts geändert.

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