Research I Bonds

weitere Kolumnen & Analysen

Anzeigen

Baader Bond Markets: Stolpersteine auf dem Weg nach Jamaika

K. Stopp I Baader Markets - Bonds - Marktkommentare - 28.09.2017

Dass es nicht einfach werden wird, war von Anfang an klar. Nach dem kategorischen Nein der SPD zu einer Regierungsbildung werden die vielen Stolpersteine deutlich, die auf dem Weg zu einem m√∂glichen Jamaika-Regierungsb√ľndnis aus CDU/CSU, der FDP und den Gr√ľnen liegen. Nun versuchen insbesondere die kleinen Parteien CSU, FDP und Gr√ľne den Preis f√ľr einen Koalitionsvertrag in die H√∂he zu treiben. Zur√ľckhaltung macht sich daher aufgrund der unsicheren Regierungsbildung an der B√∂rse breit. Auch der Euro schw√§chelte und die RWE-Aktie musste aufgrund der unklaren Aussichten bei der Energiepolitik einen deutlichen Abschlag hinnehmen.

Und da w√§ren wir auch schon bei einem Knackpunkt, der Energiepolitik. W√§hrend hier die Gr√ľnen bis 2020 die Abschaltung der ‚Äě20 schmutzigsten Kohlekraftwerke" versprochen haben, um das deutsche Klimaziel noch einzuhalten, schweigt sich die FDP zur Kohle aus. Ein staatlich forcierter Ausstieg aus der Kohle w√ľrde aber so ziemlich das Gegenteil liberaler Politikgrunds√§tze darstellen ‚Äď auch wenn sich die Liberalen zum Klimavertrag von Paris bekennen. Ebenso weit liegen die Ans√§tze in der Verkehrspolitik auseinander. W√§hrend man sich im Grunde ja einig ist, dass saubere Autos kommen m√ľssen, wollen die Gr√ľnen ab 2030 keine Verbrennungsmotoren zulassen, w√§hrend die FDP eine solche Festlegung ablehnt und Technologieoffenheit gro√üschreibt. Schwierig wird es auch bei der Frage nach einer Obergrenze f√ľr Fl√ľchtlinge, die die CSU durchsetzen will, aber im Grunde von allen anderen Verhandlungspartnern verneint wird.

Ohne hier jetzt alle Themen abzuarbeiten, wird anhand dieser Beispiele deutlich, wie schwierig es sein wird, bei den Verhandlungen auf einen Nenner zu kommen. So zeichnet sich jetzt schon ab, dass alle Beteiligten gleich mehrere Kr√∂ten werden schlucken m√ľssen, sollte man sich auf einen Koalitionsvertrag einigen.
Dass dies nicht von heute auf morgen geschehen kann, muss man den Verhandlungspartnern zugestehen. Dennoch w√§re eine m√∂glichst fr√ľhe Einigung im Interesse der Kapitalm√§rkte, deren Akteure gerne wissen wollen, woran sie sind. Denn Stabilit√§t ist B√∂rsianern ein hohes Gut.

Die war in einem gewissen Sinn durch die bisherige schwarz-rote Koalition gegeben ‚Äď etwa auf dem Feld der Au√üenpolitik. Stabilit√§t ist aber nicht mit Stillstand zu verwechseln, den so mancher Wirtschaftsvertreter bei der Gro√üen Koalition (Groko) ausgemacht hat. Daher erhofft man sich von einem Jamaika-B√ľndnis in der Wirtschaft zukunftsweisende Impulse in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, wie eine Umfrage der Welt ergab. Warten wir‚Äôs also ab, ob es die zum Teil sehr unterschiedlichen Partner schaffen, sich auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen.

Ungeachtet der Regierungsbildung d√ľrfte ein Unsicherheitsfaktor in Form der AfD bleiben, die das Niveau der Debattenkultur im Parlament nach unten ziehen und das Ansehen Deutschlands im Ausland verschlechtern d√ľrfte. Und f√ľr eine auf Export gepolte Wirtschaft ist ein solcher Unsicherheitsfaktor ohnehin nie gut.

Macron prescht in Europa vor

Nicht weniger als eine ‚ÄěNeugr√ľndung Europas‚Äú ist es, die Emmanuel Macron bei seiner mit Spannung erwarteten Rede an der Pariser Universit√§t Sorbonne gefordert hat. Kein Zweifel, mit seinen Reformvorschl√§gen zur EU ist der franz√∂sische Pr√§sident vorgeprescht ‚Äď und das in einer Zeit, in der in Deutschland eine neue Regierung gebildet werden muss. Aus diesem Grund d√ľrften Macrons Ideen auch die ohnehin schon komplizierten Koalitionsverhandlungen in Berlin nicht unbeeinflusst lassen.

Mit Verve macht sich Macron f√ľr eine Erneuerung der Europ√§ischen Union stark, deren Basis selbstverst√§ndlich die Achse Frankreich-Deutschland bilden soll. Dabei d√ľrften seine Vorschl√§ge nicht allen politischen Kr√§ften in Berlin zu pass kommen.

Insbesondere seine Vorschl√§ge f√ľr ein Eurobudget, einen Eurofinanzminister und ein Parlament f√ľr die Eurozone werden in Berlin eher mit gro√üer Skepsis aufgenommen. Vor allem die FDP f√ľrchtet, dass Frankreich am Ende doch nur eine Transferunion wolle. So haben die Liberalen, aber auch die CSU bekanntlich ja schon mal ihren Widerstand gegen einen gemeinsamen Haushalt angek√ľndigt.

Beide d√ľrften deshalb versuchen, in einem Koalitionsvertrag festzuschreiben, dass die EU keine Transferunion werden d√ľrfe. Im √úbrigen sitzt mit der AfD nun eine Anti-Euro-Partei im Bundestag, die jede Nachgiebigkeit der Bundesregierung in finanziellen Fragen als Verrat an der Stabilit√§t des Staates anprangern d√ľrfte.

Ungeachtet solch ideologisch gepr√§gter Haltungen bleibt sachlich festzuhalten, dass kein europ√§isches Land so umfangreich vom Euro profitiert wie Deutschland. Deshalb sollte die neue Regierung in Berlin sehr wohl sorgf√§ltig abw√§gen, inwieweit eine Vertiefung der Eurozone etwa durch die Institutionalisierung eines Euro-Finanzministers am Ende doch der deutschen Volkswirtschaft n√ľtzen w√ľrde. Dasselbe gilt f√ľr die von Finanzminister Wolfgang Sch√§uble favorisierte Idee eines Europ√§ischen W√§hrungsfonds, der wohl was kosten, aber die Europ√§er vom IWF unabh√§ngig machen w√ľrde.

Macron hat seine europapolitische Vision jedenfalls an die Wand geworfen. Jetzt muss es ihm die deutsche Regierung nachtun. Andernfalls w√ľrde Berlin durch weiteres Z√∂gern an Einfluss auf die weitere Entwicklung der Euro-Zone verlieren.

May redet Großbritannien herunter

Die Reaktion auf die Grundsatzrede von Theresa May vom vergangenen Freitag erfolgte prompt. Nachdem die britische Premierministerin eine befristete √úbergangsphase von rund zwei Jahren nach dem Brexit vorgeschlagen hatte, korrigierte die US-Ratingagentur Moody's ihre Einsch√§tzung der Kreditw√ľrdigkeit Gro√übritanniens nach unten.

Die Bonit√§tsnote f√ľr das Land werde von Aa1 auf Aa2 gesenkt, teilte Moody's mit. Die Aussicht f√ľr die Staatsfinanzen habe sich ‚Äěerheblich verschlechtert‚Äú, begr√ľndet die Ratingagentur diesen Schritt. So erwartet Moody‚Äôs f√ľr Gro√übritannien steigende Schulden, der Erfolg von Konsolidierungsbem√ľhungen sei fraglich. Die Probleme werden nach Einsch√§tzung von Moody‚Äės durch eine wahrscheinliche wirtschaftliche Abschw√§chung auf mittlere Sicht infolge des Austritts aus der Europ√§ischen Union versch√§rft.

May hatte angedeutet, dass ihr Land w√§hrend der vorgeschlagenen √úbergangszeit Beitr√§ge in den EU-Haushalt zahlen k√∂nnte. Kein Mitgliedsland der EU m√ľsse wegen des Brexits mehr Geld einzahlen oder bekomme weniger heraus. Gro√übritannien werde Verpflichtungen einhalten, die wir w√§hrend unserer Mitgliedschaft gemacht haben, sagte sie, ohne eine konkrete Zahl zu nennen.

London zahlt j√§hrlich etwa 10 Mrd. ‚ā¨ netto in den Br√ľsseler Haushalt ein. Bei einer zweij√§hrigen √úbergangsphase m√ľsste London demnach noch ungef√§hr 20 Mrd. ‚ā¨ trotz seines Austritts aus der EU zahlen. Dies w√ľrde aber noch lange nicht an die Rechnung heranreichen, die Br√ľssel aufgemacht hat. Bekanntlich fordert die EU-Kommission zwischen 60 Mrd. ‚ā¨ und 100 Mrd. ‚ā¨ von London.

Damit w√§re allerdings nur ein Teil dieser Forderung abgegolten, die London der EU nach Ansicht von Br√ľssel schuldet. London hat diese Forderungen bekanntlich zur√ľckgewiesen. Die Rechnung der EU umfasst gemeinsam eingegangene EU-Finanzverpflichtungen f√ľr Haushalt, F√∂rdert√∂pfe und Pensionslasten.

May beschwor zudem in ihrer Rede die Vision f√ľr eine neue ‚Äětiefe und besondere‚Äú Beziehung zwischen der EU und Gro√übritannien ‚Äď was immer damit gemeint sein mag. Br√ľssel will jedoch √ľber die k√ľnftigen Beziehungen mit Gro√übritannien erst sprechen, wenn ‚Äěausreichender Fortschritt‚Äú bei wichtigen Trennungsfragen erreicht ist.

Trump bleibt Unsicherheitsfaktor

D. T., der Unberechenbare, hat es nicht geschafft: Der von Donald Trump so heftig betriebene Versuch, die verhasste Gesundheitsreform ‚ÄěObamacare" abzuschaffen, ist im dritten und letzten Anlauf endg√ľltig gescheitert. Die US-Republikaner hatten es einfach nicht vermocht, im Kongress die n√∂tige Mehrheit zu organisieren. Hier scheint wohl in der Tat einmal die Vernunft gesiegt zu haben.

Aber damit nicht genug. Zu allem √úbel, das Trump an diesem Tag widerfahren ist, kam die Niederlage seines Favoriten in der republikanischen Vorwahl zur Senatswahl in Alabama hinzu. Dar√ľber hinaus hat Senator Bob Corker aus Tennessee seinen R√ľckzug aus der Politik bis Ende 2018 avisiert. Damit wird es Trump k√ľnftig schwer haben, seine zentralen Wahlversprechen einzul√∂sen.

Nachdem es nicht gelungen ist, eine Mehrheit f√ľr die Abschaffung der von Barack Obama eingef√ľhrten Gesundheitsf√ľrsorge herzustellen, konnte der Pr√§sident in acht Monaten Amtszeit noch kein einziges zentrales Vorhaben seiner Regierung durchsetzen.

Und dass sich im Vorwahlkampf der Republikaner in Alabama ein extrem konservativer Richter namens Roy Moore gegen einen von Trump unterst√ľtzten Kandidaten durchsetzen konnte, l√§sst nichts Gutes vermuten. Es ist eher ein Hinweis auf das Ringen innerhalb der republikanischen Partei zwischen moderaten und radikalkonservativen Kr√§ften, wobei in diesem Fall Letztere siegten. Moore wurde in seinem Wahlkampf von Steve Bannon, Trumps ehemaligem Chefstrategen im Wei√üen Haus und jetzigem Chefredakteur der rechtsradikalen Internetseite Breitbart News, unterst√ľtzt.

Des Weiteren heizt der amerikanische Pr√§sident den Konflikt mit Nordkorea eher noch an und tr√§gt damit weiter zu den Unsicherheiten an den M√§rkten bei. Anstatt sich mit dem diktatorischen Staat um eine diplomatische L√∂sung zu bem√ľhen, legt Trump sich im Inland lieber mit den protestierenden Footballspielern an, die w√§hrend des Abspielens der Nationalhymne aus Protest knieten.

Insgesamt ist Trump ein schwer auszurechnender Politiker. Selbst seine engsten Mitarbeiter wirken immer wieder √ľberrascht von seinen unbest√§ndigen Positionen. Dadurch schafft er eine Situation andauernder Unsicherheit. Wie und was ein Politiker letztlich entscheidet, ist f√ľr andere oft schwer vorhersehbar. Zudem wirkt seine Haltung nicht in sich konsistent und schl√ľssig, sondern oft von √ľberraschenden Kurswechseln gepr√§gt. Und genau diese Willk√ľr ist es, die die Kapitalm√§rkte nicht m√∂gen.

VW Leasing mit Doppelpack

In der Automobilbranche dreht sich aktuell immer noch alles um das Thema "Abgase". Sowohl der Streit um falsch angegebene Abgaswerte als auch die Diskussion, ob es in Zukunft Dieselfahrverbote geben wird, ist in aller Munde. Europas gr√∂√üter Automobilhersteller Volkswagen geht aktuell nicht nur mit einer Werbung in die Offensive und bietet den Kunden f√ľr den Tausch eines alten Dieselfahrzeuges gegen ein neues eine Pr√§mie an, sondern wurde in dieser Berichtswoche auch auf dem Bondmarkt aktiv.

Dabei emittierte die Volkswagen Tochter Volkswagen Leasing GmbH gleich 2 Bonds mit insgesamt 2,25 Mrd. ‚ā¨. Die erste Tranche (A2GSFP), ein 3-j√§hriger Bond ist am 05.10.2020 f√§llig und hat einen Kupon in H√∂he von 0,25%. Das Emissionsvolumen betr√§gt hier 1,25 Mrd. ‚ā¨. Der Emissionspreis lag bei 99,973%, was +32 bps √ľber Mid Swap entsprach. Eine zweite 1 Mrd. ‚ā¨ schwere 7-j√§hrige Anleihe (A2GSFQ) mit F√§lligkeit am 04.04.2024 zahlt dem Anleger Zinsen in H√∂he von 1,125% j√§hrlich und wurde zu einem Preis von 99,424% ausgegeben. Dies entsprach einem Emissionsspread von +80 bps √ľber Mid Swap. Beide Anleihen sind mit einer privatanlegerfreundlichen Mindestst√ľckelung von 1.000 ‚ā¨ ausgestattet.

Ebenfalls ein Doppelback in H√∂he von 1,075 Mrd. ‚ā¨ emittierten zwei Zweckgesellschaften im Zusammenhang mit der √úbernahme von Stada. Dabei sammelte die Nidda Healthcare Holding mit einem 8-j√§hrigen Bond (A2GSKU) 735 Mio. ‚ā¨ am Kapitalmarkt ein. Das Papier ist mit einem Zins von j√§hrlich 3,5% ausgestattet, was bei einem Spread von +350 bps √ľber Bund einen Emissionspreis von pari ergab. Die Zinszahlung an die Investoren erfolgt halbj√§hrlich. Die zweite Anleihe (A2GSKT) wurde von Nidda Bondco GmbH mit einem Emissionsvolumen von 340 Mio. ‚ā¨ begeben. Der Kupon betr√§gt 5% p.a. und wird, wie bei der ersten Tranche, im M√§rz und September an die Investoren gezahlt. Emittiert wurde ebenfalls zu 100%, was einem Spread von +486 bps √ľber der vergleichbaren Bundesanleihe entsprach. Die gew√§hlte Mindestst√ľckelung von 100.000 ‚ā¨ spricht eher institutionelle Investoren an. Beide Gesellschaften lie√üen sich bei Ihren Emissionen drei optionale K√ľndigungsrechte am 30.09.2020, 30.09.2021 und 30.09.2022 und eine Make Whole Option in die Anleihebedingungen festschreiben.

Als letzter im Bunde legte die niederl√§ndische Brauerei Heineken einen 12-j√§hrigen Bond (A19PVS) mit einem Emissionsvolumen von 800 Mio. ‚ā¨ auf. Der zweitgr√∂√üte Brauereikonzern der Welt mit Sitz in Amsterdam zahlt f√ľr die Aufnahme des Kredits am Bondmarkt 1,5% Zinsen p.a. an die Investoren. Der Emissionspreis belief sich auf 99,035%, was einem Spread von +50 bps √ľber Mid Swap gleichkam. Auch Heineken w√§hlte eine Mindestst√ľckelung von 100.000 ‚ā¨ und lie√ü sich eine Make Whole Option in die Emissionsbedingungen aufnehmen. Zus√§tzlich kann der Bond seitens des Emittenten drei Monate vor Endf√§lligkeit zu 100% gek√ľndigt werden.

Euro kommt ins Straucheln

Die europ√§ische Gemeinschaftsw√§hrung konnte Anfang September noch √ľberzeugen und notierte mit 1,2092 USD so hoch wie zuletzt im Januar 2015.

Zum Monatsende allerdings kommt die Einheitsw√§hrung deutlich unter Druck. Seit dem Wochenende hat der Euro mit dem Wahlausgang in Deutschland zu k√§mpfen. Dar√ľber hinaus findet der US-Dollar wieder leicht zu seiner alten St√§rke zur√ľck. Auftrieb erhielt der Greenback insbesondere von den j√ľngsten Aussagen von Fed-Chefin Janet Yellen, die nochmals die Zinsanhebungsphantasien f√ľr dieses Jahr befl√ľgelte. So fiel der Euro seit Wochenbeginn von 1,1937 USD bis auf 1,1717 USD zur√ľck und markierte damit ein neues Monatstief. Das aktuelle Marktgeschehen ist gepr√§gt von geopolitischen Sorgen sowie den √Ąu√üerungen verschiedener Notenbankvertreter zur k√ľnftigen Geldpolitik der Fed und der EZB. Somit bleibt das W√§hrungspaar Euro/Dollar anf√§llig f√ľr potenziell kursbewegende Nachrichten. Zur Stunde handelt die Gemeinschaftsw√§hrung bei 1,175 USD.

Entgegen dieser Entwicklung pr√§sentiert sich die Einheitsw√§hrung zur t√ľrkischen Lira stark. So konnte der Euro das bisherige Jahreshoch bei 4,2129 TRY verbessern und markierte eine neue Bestmarke bei 4,2192 TRY.

√Ąhnlich gut kann sich der Euro zum s√ľdafrikanischen Rand behaupten. So stieg der Devisenkurs zeitweise bis auf 16,0549 ZAR und setzte damit ebenfalls einen neuen Jahresbestwert.

Im Fokus der Privatanleger standen in dieser Woche vorwiegend W√§hrungsanleihen lautend auf US-Dollar, t√ľrkische Lira, norwegische Kronen und vereinzelt auch s√ľdafrikanische Rand.

Der Autor dieses Artikels ist Klaus Stopp, Leiter der Skontrof√ľhrung Renten bei der Baader Bank AG. www.bondboard.de

Disclaimer
Die Baader Bank AG ist eine der f√ľhrenden Investmentbanken f√ľr die DACH-Region (Deutschland, √Ėsterreich, Schweiz) und Marktf√ľhrer im Handel von Finanzinstrumenten.
Als Market Maker ist die Bank f√ľr die b√∂rsliche und au√üerb√∂rsliche Preisfindung von √ľber 800.000 Finanzinstrumenten verantwortlich.
Im Investment Banking entwickelt sie Finanzierungsl√∂sungen f√ľr Unternehmen und bietet institutionellen Anlegern umfassende Dienstleistungen beim Vertrieb und dem Handel von Aktien, Anleihen und Derivaten.

Herausgeber:
Baader Bank AG
Weihenstephaner Str. 4
85716 Unterschleißheim
Deutschland
www.baaderbank.de

Redaktion:
Robert Halver,
Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank AG
Marc Schlömer, Kapitalmarktanalyse, Baader Bank AG

Über mögliche Interessenkonflikte und rechtliche Hinweise informieren Sie sich bitte im Disclaimer auf http://www.bondboard.de/Newsletter/Disclaimer.

Marktticker

Quotes by TradingView

Research

weitere Kolumnen & Analysen

Anzeigen

Charttechnischer Ausblick - DAX-Future (Kontrakt 06-18) - 14. KW 2018

LYNX Broker - Indizes - Analysen - 03.04.2018
Der DAX-Future (FDAX) konnte in der letzten Handelswoche die aktuellen Jahrestiefs nur f√ľr kurze Zeit geringf√ľgig ausbauen und tendierte danach, wie angenommen, in Richtung 12.000 und folgend knapp √ľber den Widerstand von 12.100 Punkten. ... mehr

ETFs: Suche nach Alternativen

Börse Frankfurt - Indizes - 03.04.2018
3. April 2018. FRANKFURT (B√∂rse Frankfurt). Der Start in den April ist an der B√∂rse gr√ľndlich misslungen: Vor Ostern war es noch nach oben gegangen, so kletterte der DAX am Gr√ľndonnerstag auf 12.096,73 Punkte. Am heutigen Dienstag sieht es vor dem Hintergrund schwacher US-B√∂rsen aber tiefrot aus, am Mittag notiert der DAX bei nur 11.962 Z√§hlern. Der sich versch√§rfende Handelsstreit zwischen den USA und China belastet: ... mehr

Euwax Trends: Nervosität nach Ostern: Verkaufsdruck bei Chip-Werten - Handelsstreit belastet den Aktienmarkt

Börse Stuttgart - Marktberichte - 03.04.2018
Die Kurse am deutschen Aktienmarkt rutschen nach Ostern erneut ab. So notiert der DAX aktuell bei 12.022 Punkten mit 0,6 Prozent im Minus. Das vorl√§ufige Tagestief wurde am Vormittag bei 11.913 Z√§hlern festgestellt. Nun ist also erneut die Marke von 12.000 Punkten, die der Leitindex erst am vergangenen Donnerstag zur√ľckerobert hatte, zeitweise nach unten durchbrochen worden. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - S&P-Future (Kontrakt 06-18) - 14. KW 2018

LYNX Broker - Indizes - Analysen - 03.04.2018
Der S&P-Future zeigte in der vergangenen Handelswoche eine eher seitw√§rts tendierende Bewegung, mit der Marke von rund 2.660,00 Punkten als obere und dem Unterst√ľtzungsbereich 2.590,00 als untere Grenze. Geplante Verk√§ufe an Widerst√§nden hielten somit recht gute Trade-Szenarien bereit. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - Bund-Future (Kontrakt 06-18) - 14. KW 2018

LYNX Broker - Bonds - Analysen - 03.04.2018
Ohne nennenswerte Anzeichen schob sich der Bund-Future in den vergangenen Handelstagen weiter nach oben und erreichte am Mittwoch das Wochenziel von knapp 159,75. Widerst√§nde in den aktuellen Kursbereichen stellten nur geringf√ľgige Hindernisse dar und konnten teilweise sauber durchsto√üen werden. ... mehr

Charttechnischer Ausblick - EUR/USD - 14. KW 2018

LYNX Broker - Forex - Analysen - 03.04.2018
Mit merklichem Momentum konnte sich der EUR/USD in der vergangenen Handelswoche √ľber die Hochs der vorletzten Handelswoche schieben, was zu interessanten Kaufchancen f√ľhrte. Mit dem Erreichen des Hochs von 1,2475 war der Aufw√§rtsmove jedoch wieder vorbei und der Wert fiel in die Schiebezone zwischen 1,2400 und 1,2250 zur√ľck. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX wieder unter Druck

Helaba Floor Research - Indizes - 03.04.2018
Aktienmarkt Am Donnerstag ging der DAX bei 12.096,72 Z√§hlern aus dem Handel. Dies entsprach einem Plus in H√∂he von 1,3 Prozent. Anleger nutzen das zuvor reduzierte Kursniveau zum Einstieg, wenngleich auch das Quartalsende (Stichwort: ‚Äúwindow dressing‚Äú) eine wesentliche Rolle gespielt haben d√ľrfte. ... mehr

Henkel ‚Äď den DAX langfristig geschlagen

LYNX Broker - Indizes - Aktien - 03.04.2018
Fundamentalbetrachtung der Henkel AG Die Die Henkel AG & Co. KGaA verf√ľgt den eigenen Angaben zufolge weltweit √ľber ein diversifiziertes Portfolio mit starken Marken, Innovationen und Technologien in seinen drei Unternehmensbereichen. Im st√§rksten Konzernsegment Adhesive Technologies ‚Äď dem Klebstoffbereich ‚Äď mit einem Umsatzanteil von 47 Prozent gilt Henkel als globaler Marktf√ľhrer. ... mehr

Bund Future - Erwartete Trading Range: 158.57-160.07

Helaba Floor Research - Bonds - 03.04.2018
An den internationalen Finanzmärkten kehrte vorösterliche Ruhe ein. Nach einem von großer Verunsicherung und Nervosität geprägten Handelsverlauf standen im Handelsstreit der USA mit China die Zeichen auf Entspannung. Während der Ausverkauf an den Aktienbörsen zum Stillstand kam, legten auch festverzinsliche Papiere eine Verschnaufpause ein. ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: Stimmungsindikatoren im Fokus

Helaba Floor Research - Forex - 03.04.2018
statistDie verk√ľrzte Handelswoche startet mit den Einkaufsmanagerindizes des Verarbeitenden Gewerbes in der Eurozone. Vorabsch√§tzungen in Deutschland und Frankreich lassen auf nachlassende Stimmungsumfragen schlie√üen. Auch der schwelende Handelskonflikt mit den USA k√∂nnte negativen Einfluss auf die Stimmung der Einkaufsmanager aus√ľben. ... mehr

Ripple (XRP): Bärische Ostern belasten den Kurs

DailyFX - Marktberichte - Kryptowährungen - 03.04.2018
Der bankennahe Token ist nicht gut auf Ostern zu sprechen. √úber die Feiertage hatte der Kurs zeitweise rund 14 Prozent ausgehend von Freitag nachgegeben. Dar√ľber hinaus steht die 0,50-US-Dollar-Marke aktuell unter Beschuss. Die Osterfeiertage konnten den Ripple-Kurs nicht befl√ľgeln. ... mehr

DAX: Unsicherheiten bleiben bestehen

IG Markets Research - Marktberichte - 03.04.2018
03.04.2018 ‚Äď 07:15 Uhr (Werbemitteilung): US-Pr√§sident Donald Trump bleibt auch weiterhin ein Risikofaktor f√ľr die Finanzm√§rkte. Der drohende Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China d√ľrfte auch zu Beginn des zweiten Quartals das zentrale Thema sein. Vorb√∂rslich d√ľrfte der DAX mit deutlichen Kursabschl√§gen in die Woche starten. ... mehr

Neue ETFs: Dividendenstarke Aktien aus USA und weltweit

Börse Frankfurt - Trading Business - 03.04.2018
3. April 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Deutsche Asset Management erweitert das Angebot an Exchange Traded Funds auf Xetra und im Frankfurter Parketthandel. Mit den zwei neuen Aktien-ETFs erhalten Anleger die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Unternehmen mit hoher Dividendenrendite und soliden Finanzkennzahlen zu partizipieren. ... mehr

Neuer ETF: Inflationsgesch√ľtzte US TIPS

Börse Frankfurt - Trading Business - 03.04.2018
3. April 2018. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Emittent iShares erweitert das Angebot an Renten-ETFs auf Xetra und an der Börse Frankfurt. Mit dem Rentenindex-ETF können Anleger an der Wertentwicklung von auf US-Dollar lautenden, inflationsindexierte Anleihen des US-Schatzamtes (US TIPS) partizipieren. ... mehr

Charttechnik: Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum

Formationstrader I H. Esnaashari - Forex - Kryptowährungen - 02.04.2018
Video-Chartanalyse Kryptow√§hrungen Der Bitcoin-Preis l√§uft eine untergeordnete Unterst√ľtzung an. Von hier aus hat Preis Stabilisierungspotential. ... mehr

Anzeigen