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 Kolumne

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Euwax Trends: Teurere Nahrungsmittel lassen Inflation steigen - Nordkorea-Konflikt drück weiter auf die Stimmung

Börse Stuttgart - Marktberichte - 11.08.2017

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Juli nach endgültigen Angaben um 1,7 Prozent gestiegen. Damit wurde ein vorläufig geschätzter Wert bestätigt. Im Juni lag die Inflationsrate mit 1,6 Prozent einen Tick tiefer.

Wie das Statistische Bundesamt berichtete, verteuerten sich Nahrungsmittel überdurchschnittlich stark, denn sie kosteten 2,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Butter verteuerte sich um unglaubliche 64(!) Prozent. Bei Fisch mit 3,2 Prozent und Fleisch mit 2,4 Prozent zogen die Preise ebenfalls kräftig an.

Nettokaltmieten stiegen um 1,8 Prozent und Pauschalreisen waren sogar um 4,3 Prozent teurer als vor einem Jahr. Bei Energie wurde ein moderater Preisanstieg von 0,9 Prozent gemessen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den Währungsraum eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent an. Trotz der aktuellen Konjunkturerholung wird derzeit aber kein schneller Anstieg der Verbraucherpreise erwartet. Zuletzt lag die Inflationsrate im Euro-Raum mit 1,3 Prozent noch relativ weit vom Ziel der EZB entfernt.

Nordkorea-Krise belastet den Aktienmarkt

Der sich verschärfende Konflikt zwischen den USA und Nordkorea hält die Börsianer seit Mittwoch in Atem. Mittlerweile rutschte der DAX unter die Marke von 12.000 Punkten.

Aktuell notiert das deutsche Börsenbarometer bei 11.977 Zählern mit 0,3 Prozent im Minus. Damit liegt der Kurs jetzt schon knapp tausend Punkte unter seinem Allzeithoch von 12.951,54 Punkten, welches am 20. Juni erreicht wurde. In der laufenden Korrektur summierte sich der Verlust also bereits auf 7,5 Prozent.

Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump noch einmal nachgelegt. Er warte, Nordkorea würde bei einem Angriff auf Guam Probleme bekommen, wie sie nur wenige Länder erlebt hätten. Die Regierung in Pjöngjang hatte zuvor gedroht, Raketen auf die Militärbasis der Pazifikinsel zu richten, die allerdings vor der Küste ins Meer stürzen sollen.

Kritiker des US-Präsidenten sehen in den scharfen verbalen Attacken gegen Nordkorea aber auch ein Ablenkungsmanöver, um die Presse und Öffentlichkeit von seinen innenpolitischen Problemen abzulenken.

Britische Tochter bremst Innogy

Innogy, die Ökostromtochter von RWE, steigerte im ersten Halbjahr den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 2,3 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro.
Allerdings fuhr die britische Tochtergesellschaft einen operativen Verlust in Höhe von 12 Millionen Euro ein. Dort habe man mit Kundenschwund und Problemen bei der Abrechnung zu kämpfen, hieß es.

Die Aktien von innogy gaben heute um 1,3 Prozent auf 36,42 Euro nach.

Euwax Sentiment Index

Der Euwax-Sentiment-Index lag am frühen Nachmittag unterhalb der Nulllinie. In dieser Phase setzte die Mehrheit der aktiven Derivateanleger also mit Knock-out-Puts und Put-Optionsscheinen auf fallende Kurse des DAX.

Trends im Handel

Knock-out-Puts die Ölsorte Brent wurden heute mit Gewinnen verkauft. Viele dieser Scheine waren erst gestern erworben worden.

Außerdem kam es bei Knock-out-Puts auf den S&P 500 zu Gewinnmitnahmen.

Eine Reihe von Anlegern investierte in Knock-out-Calls auf den Euro zum US-Dollar. Händlern zufolge könnten die Scheine von einem Börsenbrief empfohlen worden sein.

Zudem waren heute Call-Optionsscheine auf die Aktien von Facebook, Netflix und Alphabet verstärkt gesucht.

Börse Stuttgart TV

Allein seit Jahresbeginn konnte der Euro gegenüber dem US-Dollar um fast zwölf Prozent aufwerten. Eine – zumindest für den Devisenmarkt – drastische Bewegung. Vor allem hat das jedoch weitreichende Auswirkungen auch auf andere Anlageklassen, wie beispielsweise den Aktienmarkt. Welche das genau sind, erläuterte Thomas Metzger, Fondsmanager beim Bankhaus Bauer, bei Börse Stuttgart TV

Quelle: von Holger Scholze, Börse Stuttgart TV – Nachrichten, Börse Stuttgart AG (http://www.boerse-stuttgart.de)

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DAX verliert Dynamik – Trump verliert Freunde in Politik und Wirtschaft

CMC Markets - Marktberichte - 17.08.2017
In Washington und weltweit zeichnet sich ein Trend ab. Immer weniger Menschen in Führungspositionen aus Politik und Wirtschaft schlagen sich auf die Seite des US-Präsidenten. Wenn das auch in der eigenen republikanischen Partei passiert, wäre das gefährlich, denn bald stehen die Verhandlungen um die Anhebung der Schuldengrenze an, an der auch die Finanzierung der Infrastrukturprogramme und der Steuerreform hängen, auf die die Wall Street hofft. Das Reputationsrisiko scheint vielen Firmenchefs momentan höher als die Aussicht auf Gewinne durch eine mögliche Deregulierung oder Steuerersparnisse. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX bleibt strukturell angeschlagen

Helaba Floor Research - Indizes - 17.08.2017
Nach wie vor befindet sich der DAX im Erholungsmodus. Die neuerlichen Kursgewinne von gestern, das Tageshoch wurde bei 12.301 markiert, sollten nicht darüber hinwegtäuschen. Noch immer weist der überwiegende Teil der DAX-Komponenten einen negativen Mittelfristtrend auf, wenngleich sich die Bild auf tertiärer Zeitebene bereits etwas deutlicher aufgehellt hat. Wie lange der temporäre Aufwärtsimpuls anhält, ist fraglich. . ... mehr

Tagesausblick Renten/Devisen: US-Daten im Fokus

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DAX macht Boden gut

IG Markets Research - Marktberichte - 17.08.2017
17.08.2017 – 07:15 Uhr (Werbemitteilung): Der deutsche Leitindex befindet sich im Augenblick in einer Erholung. Dies bedeutet jedoch noch nicht das Ende der momentanen Korrektur. Ein wichtiger Schritt zur Wideraufnahme der zuletzt unterbrochenen Aufwärtsbewegung wäre ein beherzter Sprung über das Kursniveau bei 12.300 Zählern. Termine des Tages USA: Wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (14:30 Uhr) USA: Philadelphia-Fed-Index August (14:30 Uhr) Quartalsberichte (D): Wirecard, Sixt ... mehr

Marktstimmung: "Ausgestanden"

Börse Frankfurt - Indizes - 16.08.2017
16. August 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Standen die Finanzmarktteilnehmer in der vergangenen Woche noch stark unter dem Eindruck der geopolitischen Risiken, die sich aus der Krise zwischen den USA und Nordkorea ergeben hatten, scheint nunmehr etwas Ruhe eingekehrt zu sein. Dies mag zum einen daran liegen, dass sich das Säbelrasseln der Beteiligten deutlich verringert hat, aber auch weil sich mittlerweile eine gewisse Gewöhnung der Börsianer an diese Situation einstellt. ... mehr

Devisen: Euro weiter gefragt

Börse Frankfurt - Forex - 16.08.2017
16. August 2017. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der US-Dollar schwächelt weiter, der Euro zeigt sich hingegen überraschend stark: So kletterte der Kurs sogar kurz auf 1,19 US-Dollar zum Euro - der höchste Stand seit Anfang 2015. Am Mittwochmorgen sind es 1,17 US-Dollar. "Neben Spekulationen über einen EZB-Kurswechsel belasten den US-Dollar die politischen Unsicherheiten um Präsident Trump", bemerkt Christian Apelt von der Helaba. Christian Melzer von der DekaBank weist darauf hin, dass die US-Notenbank zwar relativ deutlich kommuniziert hat, dass im September der Beginn der Bilanzreduzierung beschlossen werden wird. ... mehr

Euwax Trends: Dax Anleger tasten sich durch Sommerloch - Air Berlin Aktien im freien Fall

Börse Stuttgart - Marktberichte - 16.08.2017
Am Dienstag hatte der Dax dank einer Entspannung in der Nordkorea-Krise knapp im Plus bei 12.177 Punkten geschlossen. Dabei waren die Umsätze extrem dünn gewesen. Weiterhin mache sich die Ferienzeit im Handelsvolumen bemerkbar, sagte ein Händler. Die Euro-Zone hat im Frühjahr beim Wirtschaftswachstum mit den USA Schritt gehalten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nahm im zweiten Quartal um 0,6 Prozent zu. ... mehr

Sektion US-Märkte & Indizes: Anschlusskäufe bleiben aus – Konsolidierungsszenario bleibt bestehen

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EUR/USD Analyse: Die heiße Kartoffel bei Trump

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