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 Kolumne

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Börsen-Kolumne: Gold & Silber lieb ich sehr...

Stephan Feuerstein - Commodities - 16.05.2017

Was einst Dagobert Duck beim Zählen seiner Taler sang, scheint aktuell wieder von Bedeutung zu werden. So sorgt derzeit der Konflikt der Vereinigten Staaten mit Nordkorea für eine Nachfrage nach Gold und damit auch nach Silber. Denn die beiden Edelmetalle weisen eine hohe Korrelation auf. Allerdings zeigt sich hin und wieder der Silberpreis als der „Turbo“ auf Gold, da dort die Bewegungen oftmals etwas heftiger verlaufen.

„Krisenwährung“ Gold?

Die Nachfrage nach Gold (und auch nach Silber) nimmt zu, wenn die Angst der Marktteilnehmer steigt. Sehr schön war dies nach dem Ausbruch der Finanzkrise zu sehen, als Gold und Silber extrem nach oben schossen. Nehmen die Ängste wieder ab, fallen auch Gold und Silber zurück. Wie bereits erwähnt, sorgt derzeit der Konflikt mit der Atommacht Nordkorea für eine Nachfrage nach dieser „Sicherheitswährung“. Doch auch die Befürchtung, dass die geplanten Steuersenkungen in den USA eine Blase an den Aktienmärkten mit sich bringen, lässt den einen oder anderen Akteur bereits wieder zugreifen.

Technisch interessant

Zumindest kurzfristig sieht es danach aus, als ob der Gold- und auch der Silberpreis vor einer klaren Erholung stehen. Vor allem beim Silberpreis folgt eine solche Tendenz auf einen sehr geradlinigen Einbruch in den letzten Wochen, so dass hier bereits ein Abwärtstrend überwunden wurde. Es sollte also nicht überraschen, wenn der Silber- und auch der Goldpreis zunächst weiter gen Norden tendieren.

Was machen die Profis?

Mit Blick auf die Gold- und Silberdaten des „Commitment of Traders Report“ (COT-Report) zeigt sich, dass die professionellen Teilnehmer, welche Absicherungspositionen auf Bestände aufbauen („Commercials“) einen historisch hohen Bestand an Absicherungspositionen besitzen. In der Vergangenheit war es so, dass bei dieser Konstellation (mit hohem Anteil an Long-Positionen der Spekulanten andererseits) der Kurs in den folgenden Monaten klar zur Schwäche neigte. Berücksichtigt man diese Erkenntnis, sollte man eine kurzfristige Long-Position entsprechend absichern, da der „übergeordnete“ Trend mittelfristig eher negative Vorzeichen hat. Dennoch könnte kurzfristig durchaus ein kleiner Gewinn auf der Long-Seite winken.

Autor: Stephan Feuerstein, Hebelzertifikate-Trader,
http://www.hebelzertifikate-trader.de

 

 Aktuelle Kolumnen

DAX sucht einen Boden – Autowerte verhindern Erholung

CMC Markets - Marktberichte - 24.07.2017
Deutschlands Vorzeigebranche steht unter Kartellverdacht. Nicht nur, dass auf dem Börsenparkett mögliche Strafen für die Autobauer diskutiert werden, es geht um mehr. Gerade nach dem Abgasskandal steht ein weiteres Mal das Thema Glaubwürdigkeit und Vertrauen der Kunden in die Marken Mercedes, BMW und Volkswagen auf dem Prüfstand. Da der mögliche Schaden hier aktuell noch nicht abzuschätzen ist, werden die Aktien aus dieser Unsicherheit heraus erst einmal verkauft. Ohne das Minus bei den Auto-Aktien hätte der Deutsche Aktienindex heute eine realistische Chance gehabt, sich von seinen Kursverlusten stärker zu erholen. ... mehr

Euwax Trends: Dax bleibt angeschlagen – Euro-Stärke belastet - Autobauer unter Kartellverdacht

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Charttechnischer Ausblick – Indizes weiterhin auf unterschiedlichen Pfaden unterwegs

LYNX Broker - Indizes - 24.07.2017
DAX-Future (Kontrakt 09-17) Gleich zum Beginn der letzten Handelswoche am Montag präsentierte sich der DAX-Future von seiner schwachen Seite. Es zeichnete sich auch schnell ab, dass dem Markt die Kräfte für den Durchbruch des Widerstandes bei 12.700 fehlen. Am Dienstag fiel der Leitindex dann bis unter die Unterstützung von 12.500 Punkten. Im Anschluss boten sich verschiedene kurzfristige Möglichkeiten auf der Shortseite. Zum Freitag setzte dann ein etwas stärkeres Abwärtsmomentum ein, das zu einem Wochentief im Bereich von 12.180 Punkten führte. ... mehr

Wochenausblick: Volkswirtschaftliche Daten und Unternehmensnachrichten - 30. KW 2017

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Montag Die neue Woche beginnt am Montag mit verschiedenen Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor im Juli. Diese Daten werden für Deutschland um 09:30 Uhr, für die Eurozone um 10:00 Uhr und für die USA um 15:45 Uhr erwartet. Um 16:00 Uhr werden die US-Verkäufe bestehender Häuser für den Juni veröffentlicht. Von ihren aktuellen Quartals- und Halbjahreszahlen berichten unter anderem Alphabet (US), Anadarko Petroleum (US), Halliburton (US), Hasbro (US), Julius Bär (CH), Philips (NL), Reckitt Benckiser (GB), Ryanair (IE), Stanley Black & Decker (US) und Unibail-Rodamco (FR). ... mehr

Wochenausblick: Starker Euro belastet

Börse Frankfurt - Indizes - 24.07.2017
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DAX-Fahrplan: Der Dax hat auf der Oberseite einige dicke Bretter zu bohren

Admiral Markets - Indizes - 24.07.2017
Der Dax ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 12.652 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete damit 3 Punkte über dem Wochenschluss der Vorwoche und 196 Punkte über der Eröffnung am Montag der Vorwoche. Bereits am Montag zur Vorbörse markierte er sein Wochenhoch. Am Montag ging es zunächst dynamisch unter die 12.600 Punkte, die Bullen konnten den Dax bis zum Handelsende aber wieder über die 12.550 Punkte schieben. Am Dienstag kam es dann zu einem weiteren Rücksetzer. Der Dax rutschte knapp unter die 12.400 Punkte, schaffte aber eine sukzessive Erholung. ... mehr

Tagesausblick Aktien: DAX: Abgabedruck und Risikoaversion nehmen zu

Helaba Floor Research - Indizes - 24.07.2017
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Bund Future - Erwartete Trading Range: 161.277-161.88

Helaba Floor Research - Indizes - 24.07.2017
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Tagesausblick Renten/Devisen: Heute Tag der Einkaufsmanager

Helaba Floor Research - Forex - 24.07.2017
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DAX muss wichtige Unterstützung preisgeben

IG Markets Research - Marktberichte - 24.07.2017
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