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 Kolumnen R. Halver I Baader Markets

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Je mehr mit dem Aktien-Crash rechnen, desto weniger wird er kommen!

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 26.06.2017
Statt Inflationsängsten wird jetzt das Gegenteil befürchtet. Neben dem „Trump-Defekt“ wirken vor allem die fallenden Ölpreise der Reflationierung entgegen. Ist jetzt also die Zeit für einen massiven Aktiencrash gekommen? Bereits zu früheren Zeiten haben schwache Öleinnahmen die Staatsfonds der Ölförderländer veranlasst, Aktien großvolumig zu verkaufen. Ohnehin sind diese hoch bewertet. Und sprechen nicht ebenso die Saisonalität und der im Vergleich überlange Haussezyklus für eine nachhaltige Aktientrendwende? Tatsächlich warten die Crashpropheten sehnsüchtig auf den Tag X. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Vorsichtig, vorsichtiger, EZB!

R. Halver I Baader Markets - Bonds - 12.06.2017
Die EZB führt einen Balanceakt der Spitzenklasse vor. Einerseits betont sie eine stabilere Euro-Konjunktur, was den Einstieg in den Ausstieg aus ihrer ultralockeren Geldpolitik nahelegt. Andererseits signalisiert sie mit der Rücknahme ihrer Inflationsprognosen, dass dieser Ausstieg im Schneckentempo und vor allem erst nach der Bundestagswahl und den italienischen Parlamentswahlen im Herbst stattfinden wird. Jegliche Europa-kritische Wählerirritation soll unterbleiben. Unterdessen scheint in Großbritannien das Wahldesaster von Premierministerin May ein Non-Event zu sein. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Kommt es nach den französischen jetzt zu italienischen Wochen an den Finanzmärkten?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 06.06.2017
Gerüchteweise soll es im kommenden Herbst zu vorgezogenen Nationalwahlen in Italien kommen. Kommt es - nachdem Frankreich Europa-freundlich gewählt hat - zu einer Rückkehr der Eurosklerose, diesmal auf italienische Art? Die Euro-renitente Opposition in Rom verfolgt konsequent den „Italexit“ als vermeintliche Lösung für Italiens gesamte (Wirtschafts-)Übel. Endet das Super-Wahljahr 2017 also doch noch auch für die Aktienmärkte tragisch? Immerhin präsentiert sich jedoch die EZB als pro-europäischer Wahlkämpfer. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Trump als Schwarzer Schwan für die Finanzmärkte?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 22.05.2017
Versuchte Trump, die US-Justiz bei Ermittlungen über seine brisanten Russland-Connections zu behindern? Hat er den russischen Außenminister Lawrow und damit den geopolitischen Konkurrenten der USA mit höchst vertraulichen Informationen eines mit Amerika verbündeten Geheimdienstes versorgt? Wer war überhaupt der Maulwurf, der die Öffentlichkeit über die Informationsweitergabe informierte? Und jetzt ist ausgerechnet auch noch Putin hämisch und scheinheilig bereit, den US-Präsidenten mit der Veröffentlichung einer vielleicht geschönten Mitschrift seines Treffens mit Lawrow aus der Schusslinie zu nehmen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Mehr Fundamentalismus statt Liquiditätshausse an den Aktienmärkten?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 13.05.2017
Nach dem Europa-freundlichen Ausgang der französischen Präsidentschaftswahl sind die systemischen Risiken für Europa zumindest vorerst vom Tisch. Der Blick auf Fundamentaldaten ist damit wieder frei. Tatsächlich zeigt sich das Weltkonjunkturklima trotz verhaltener Trumponomics robust. Selbst die Wirtschaft der Eurozone stabilisiert sich. Begleitet wird diese Entwicklung von steigenden Unternehmensgewinnen und der relativen Stärke konjunkturzyklischer und europäischer zu US-Aktien. An dieser Stelle kommen die Notenbanken und konkret die EZB ins Spiel. Kommt jetzt der Anfang vom Ende der beispiellos konjunkturfördernden Geldpolitik und damit der mehrjährigen Liquiditätshausse? ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Sell in May and go away?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 09.05.2017
Auf ihrer Mai-Sitzung beschloss die US-Notenbank einstimmig, ihre Zinspolitik unverändert zu belassen. Beweggrund ist auch die bislang ausbleibende Wachstumsoffensive der Trump-Administration: Je weniger Trump liefert, desto expansiver kann die US-Geldpolitik auch zur Unterstützung der Börsen bleiben. Nach der vermutlich Europa-freundlich ausfallenden Stichwahl in Frankreich hat das Superwahljahr 2017 viel an Schrecken für die europäischen Finanzmärkte verloren. Auf der Aktienseite läuft Europa Amerika aktuell sogar den Rang ab. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Je mehr Trump verliert, desto mehr gewinnt Europa

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 28.04.2017
Trumps erste 100 Tage sind kein politisches Glanzstück: Nach Gesundheitsreform und Grenzmauer zu Mexiko scheint auch seine geplante Steuerreform selbst im republikanischen Sande zu verlaufen. Dagegen scheint Europa eine gewisse politische und konjunkturelle Wiedergeburt zu erleben. Sind also in der Konsequenz europäische Aktien gegenüber den USA erste Wahl? Trumps propagierte Steuerreform ist auf den ersten Blick zu schön, um wahr zu sein. Die Senkung der Unternehmenssteuerlast von 35 auf 15 Prozent und die Einführung einer geringen pauschalen Einmalsteuer auf nach Amerika zurückgeführte Auslandsgewinne von US-Konzernen würden den Investitionsstandort USA deutlich stärken und sprechen für nachhaltig höhere Wachstumsraten. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die zwei Risiken der Aktienmärkte: Politik und Zinsschock

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 24.04.2017
Die anstehende Präsidentschaftswahl in Frankreich, überraschende Neuwahlen in Großbritannien, ein türkisches Referendumsergebnis pro autoritäres Präsidialsystem und Auseinandersetzungen mit Nordkorea stellen grundsätzlich Belastungsfaktoren für Aktien dar. Mehr als Konsolidierungen scheinen sie jedoch nicht auszulösen. Krisenerprobte Finanzmärkte unterstellen offenbar, dass diese kalten Risiken nicht heiß werden. Der Wiedereinmischung des Weltpolizisten USA können einige Marktteilnehmer sogar etwas Positives abgewinnen. Aktienstützend wirken auch die stabilen volkswirtschaftlichen Fundamentalargumente. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Sorgt die US-Notenbank für Neue Sachlichkeit an den Aktienmärkten?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 10.04.2017
Nach einem starken Jahresanfangsquartal hängen die großen Aktienindices aktuell unter ihren Höchstständen fest. Die institutionellen Anleger sitzen auf satten Gewinnpolstern, sind derzeit also nicht in der Notlage, investieren zu müssen. Sie warten die Wahl in Frankreich, vor allem aber konkrete Einzelheiten zu den Konjunkturplänen der Trump-Administration ab. Als Belastungsfaktor für Aktien scheint jetzt auch noch eine falkenhafte Fed hinzuzukommen, die plötzlich ein Abschmelzen ihres Billionen schweren Anleiheportfolios plant. Stehen die Aktienmärkte vor einer Neubewertung? ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die verzweifelte Suche der Bären nach dem Aktieneinbruch

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 04.04.2017
Im mittlerweile neunten Jahr des Aktienaufschwungs fragen sich Marktteilnehmer, wann denn endlich die große Trendwende kommt. Risiken gibt es vermeintlich genug: Ein ergebnisoffener Brexit-Verhandlungsmarathon, Angst vor „falschen“ Wahlergebnissen in Frankreich, ein aktuell (wirtschafts-)politisch angeschlagener Trump, Inflationsgefahren und Notenbanken, die doch nur auf ihren restriktiven Einsatz warten. Oder haben die Risiken nachhaltig an Drohpotenzial verloren? ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Ist Donald Trump in Wirklichkeit nur ein Donald Duck?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 27.03.2017
Die unerwarteten Schwierigkeiten der neuen US-Präsidentschaft, im republikanisch geprägten Kongress „Obamacare“ zurechtzustutzen, nähren Zweifel an der Handlungsfähigkeit von Donald Trump, seine elementaren Wahlversprechen - u.a. die große Steuerreform - durchzusetzen. Droht Trump also frühzeitig zur lame duck zu werden? An den US-Aktienmärkten werden erste Zweifel an den Trumpschen Vorschusslorbeeren laut, ohne sich bislang in klaren Kurskonsolidierungen zu zeigen. Europäische Aktienmärkte zeigen neuerdings eine Outperformance zu US-Titeln. Tatsächlich bleibt die Geldpolitik der EZB trotz ihr unterstellter Restriktionsabsichten ultralocker. Und auch der neue Dividendenrekord trägt zur Aktienstabilisierung des DAX bei. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die taubenhafteste US-Zinserhöhung aller Zeiten

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 20.03.2017
Die Risikofaktoren an den Finanzmärkten haben zuletzt deutlich an Einfluss verloren. Durch ihre Zinserhöhung kann die Fed jetzt behaupten, angesichts verbesserter US-Konjunkturdaten nicht untätig geblieben zu sein. Damit verschafft sie sich – und das ist die eigentliche Absicht – ein willkommenes Alibi für zinspolitische Zurückhaltung, bis sich die Konjunkturpolitik der neuen US-Regierung offenbart. Frau Yellen kann ihr Kunststück „Zins-Spiel ohne Ball“ zur Verhinderung eines Zinsschocks an den Rentenmärkten also fortsetzten. In den Niederlanden hat der Deich gegen die Euro-feindlichen Sturmfluten gehalten. Und ein ähnliches pro Europa-Ergebnis ist auch für die Präsidentschaftswahl in Frankreich zu erwarten. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Der fehlende Stabilitätsluxus der Geldpolitik führt zum Wohlstand der Aktionäre

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 13.03.2017
Mit Blick auf die konjunkturellen, finanz- und sozialpolitischen Risiken entkommt die EZB nicht ihrer eingeübten Rolle als „Ausputzer“ der Eurozone. Mit professionell zur Schau getragener Lässigkeit behält sie ihre ultralockere Liquiditäts- und Niedrigzinspolitik bei. Auch kein Inflations-Wässerchen kann die Geberlaune von Mario Draghi trüben. Von der europäischen Geldpolitik geht keine nachhaltige Gefahr für die Finanzmärkte aus. Überhaupt verhindert eine global üppige Geldpolitik eine klare Bereinigung der Aktienmärkte. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Trotz aller Risiken: Deutsche Aktien gewinnen an fundamentaler Stärke

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 27.02.2017
Neben der anhaltenden Liquiditätshausse sprechen zunehmend auch die fundamentalen Argumente für Aktien. Tatsächlich hellt sich die konjunkturelle und unternehmensspezifische Stimmung auf. Die von den Wahlen in den Niederlanden und Frankreich ausgehenden politischen Risiken treten dabei zunehmend in den Hintergrund, auch wenn bis zu einem erwarteten Wahlsieg Euro-freundlicher Parteien Rückschlaggefahren an den Aktienmärkten nicht auszuschließen sind. Selbst die Verbalerotik der Fed irritiert die Finanzmärkte wenig. Bis zu einem klareren Bild über die tatsächliche Wirtschafts- und Finanzpolitik der neuen US-Regierung wird die Fed unnötige geldpolitische Restriktionen wohl bis Juni vermeiden. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: Wie viel Aktien-Rallye ist noch drin?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 20.02.2017
Wird das Polit-Chaos in den USA zu einem Handicap für Aktien? Fährt eine restriktive US-Geldpolitik den Trumponomics nachhaltig in die Parade? Inwieweit können deutsche Industrieaktien von der US-Wirtschaftsvision profitieren? Wirken pro-amerikanische Steueränderungen auf deutsche Exportunternehmen kontraproduktiv? Und kann die Europa GmbH auch vor dem Hintergrund des Super-Polit-Jahrs 2017 gegen die America Corporation bestehen? ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Wie wahrscheinlich ist ein baldiges Euro-Endzeitszenario?

R. Halver I Baader Markets - Forex - 13.02.2017
Abgesehen von dem jetzt nicht mehr aufzuhaltenden Brexit und den Herausforderungen einer neuen US-Handelspolitik drohen auch politische Einschläge in der Eurozone. In Euro-Kernland Frankreich und den Niederlanden stehen im März und April/Mai Nationalwahlen bzw. Präsidentschaftswahlen mit sich im Aufwind befindenden Euro-kritischen Parteien an. Italien - das Land mit der Euro-skeptischsten Bevölkerung - könnte im Juni eine Nationalwahl abhalten. Und Griechenland steht im Sommer ohne erneute Finanzhilfen einmal mehr vor der Staatspleite. Steht also ein Unsicherheitsschock für Konjunktur und Finanzmärkte in Europa bevor? ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Fed gibt Trump eine Probezeit bis Juni

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 07.02.2017
Auf ihrer letzten Sitzung hat die US-Notenbank einstimmig beschlossen, ihre Zinspolitik unverändert zu belassen. Trotz verbesserter Konjunkturdaten hält sie sich ebenso mit Hinweisen über Zeitpunkte zukünftiger Zinserhöhungen zurück. Zunächst will sich die Fed ein klareres Bild über die beabsichtigte Wirtschafts- und Finanzpolitik der neuen US-Administration machen, die sich derzeit noch sehr im Handwerk des handelspolitischen Porzellanzerschlagens und geopolitisch widersprüchlicher Aussagen übt. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Deutsche Industrie zwischen Trumpophobie und Trumpophilie

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 30.01.2017
Ohne Zweifel, das ifo Geschäftsklima hat im Januar enttäuscht. Es ist auf den niedrigsten Stand seit September 2016 gefallen. Gemessen an der großen Stichprobe von ca. 7.000 deutschen Unternehmen wird die deutsche Wirtschaft zum Jahresstart an Momentum verlieren. Als übliche Verdächtige werden Trump und Brexit genannt. Das sind jedoch keine neuen Tatsachen. Denn die Industriefirmen sind über den neuen US-Präsidenten bereits seit November und über den britischen Ausstieg aus der EU seit Juni 2016 informiert. Ohnehin zeichnen der Einkaufsmanagerindex und die Auftragseingänge der deutschen Industrie ein aufgehelltes Bild. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Brexit - Hart und schmutzig!

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 24.01.2017
In ihrer Grundsatzrede hat sich die britische Premierministerin Theresa May klar zu einem harten Brexit bekannt. Das klingt nach britischer Überheblichkeit. Denn mit dem Ausscheiden aus EU-Binnenmarkt und Europäischer Zollunion sind eine scharfe britische Rezession und ein Bedeutungsverlust des Londoner Finanzplatz nicht zu verhindern. Gleichzeitig dürfte es als konjunkturstützende Alternative eigentlich kein Briten freundliches, neues Freihandelsabkommen mit der EU geben. ... mehr

Halver Kapitalmarkt-Monitor: EZB - Definitiv kein Einstieg in den Ausstieg!

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 13.12.2016
Mit Blick auf die massiven wirtschafts- und finanzpolitischen Probleme der Eurozone kann sich die EZB den Stabilitätsluxus einer Deutschen Bundesbank schon lange nicht mehr leisten. Und angesichts von vier Nationalwahlen in Euro-Staaten 2017 wird sie jetzt auch noch die Aufgabe der politischen Flurbereinigung übernehmen. Denn Euro-kritische Wahlergebnisse, die den Zusammenhalt des Währungsraums gefährden, sollen mit einer weiterhin zinsgünstigen Refinanzierung von Wähler beruhigenden Konjunktur- und Sozialprogrammen vereitelt werden. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Italien - Heute schicksalshaft für Europa wie früher das Römische Reich?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 06.12.2016
Ist Rom wieder der politische Nabel Europas? Am 4. Dezember findet in Italien ein Verfassungsreferendum statt, das bei Ablehnung zum Rücktritt der Euro-freundlichen Regierung Renzi und damit zu Neuwahlen führen wird. Die Euro-austrittsbereite Opposition, die die Währungsunion für alle Probleme Italiens verantwortlich macht und einen „Italexit“ als vermeintliche Lösung verfolgt, wittert bereits wahlpopulistische Morgenluft. Bei einem Nein-Referendum ist bis zum Wahltag Euro-politische Verunsicherung zu erwarten, die auch andere überschuldete Euro-Staaten in Sippenhaft nimmt. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Welche Folgen hat der Trumpismus für die Finanzmärkte?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 22.11.2016
Auch einige Tage nach der Präsidentenwahl bleibt Donald Trump in vielerlei Hinsicht eine black box. Das Urteil an den Finanzmärkten fällt unterschiedlich aus: Während US-Aktien und Titel aus den westlichen Industrie-Staaten - trotz protektionistischer Töne - sowie Industriemetalle einen US-Wirtschaftsaufschwung einpreisen, werden in den Schwellenländern eher die Befürchtungen vor einem stark aufwertenden US-Dollar mit anschließender Kapitalflucht betont. Von entscheidender Bedeutung ist jedoch die durch die amerikanische Konjunkturbelebung keimende Gefahr wiederkehrender Inflation, die nach Lehrbuchmeinung zu Leitzinserhöhungen und steigenden Anleiherenditen führen müsste. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Wie viel Schaf Donald steckt im Wolf Trump?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 15.11.2016
Obwohl Trump für viele überraschend die US-Präsidentenwahl gewonnen hat, blieb der befürchtete Schock an den Finanzmärkten aus. Offensichtlich scheinen die Anleger die Hoffnung zu hegen, dass Wahlkampfthesen nicht unbedingt Regierungsthesen sein müssen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die politischen Absichten der Trump-Administration zwar noch sehr unklar. Dennoch soll eine erste Einschätzung der Auswirkungen der neuen Präsidentschaft auf die Finanzmärkte vorgenommen werden. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die Angst vor einem weiteren „Brexit-Moment“

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 08.11.2016
Das bedeutendste politische Ereignis steht kurz bevor: Die US-Präsidentschaftswahl. Laut letzten Umfragen ist der bislang als wahrscheinlich eingeschätzte Wahlsieg Hillary Clintons zweifelhaft. Während aus finanzwirtschaftlicher Sicht Clinton für Kontinuität steht, wäre der zumindest im Wahlkampf betonte Protektionismus von Trump schwere Kost für deutsche Exportaktien. Bei der US-Zinspolitik geht es nicht mehr um die bereits eingepreiste Zinserhöhung im Dezember, sondern um die anschließende zinspolitische Entwicklung der Fed. Weltkonjunkturell spricht für weitere Leitzinserhöhungen in den USA wenig. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Vieles ist überraschend, die Geldpolitik der EZB ist es nicht

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 25.10.2016
Die EZB hält vorerst still. Auf ihrer letzten Sitzung hat sie keine weiteren zinspolitischen und/oder liquiditätserhöhenden bzw. -verlängernden Maßnahmen beschlossen. Wie ist diese Status Quo-Politik einzuschätzen? Und wie sieht der weitere geldpolitische Weg der EZB aus? Eine der kürzesten Pressekonferenzen nach einer Zinssitzung der EZB verdeutlicht bereits, dass Spekulationen über eine verfrühte Drosselung des Anleiheaufkaufprogramms - das sogenannte Tapering - hinfällig sind. Man gab diesem Thema einfach keinen zeitlichen Rahmen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Eines ist sicher in der Finanzwelt: Die Unsicherheit, oder?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 18.10.2016
Passend zum Beginn der dunklen Jahreszeit sieht man sie wieder galoppieren, die apokalyptischen Aktien-Reiter. Sicherlich gibt es viele Risiken, die für deutliche Aktienkonsolidierungen sprechen: Die US-Präsidentenwahl, der holprige Umbau der chinesischen Volkswirtschaft, die ohnehin verhaltene Weltkonjunktur, schwache Unternehmensgewinne, die Konsequenzen des Brexit, protektionistische Abschottungsmaßnahmen, eine mögliche neue Bankenkrise und schließlich auch die Gefahr, dass die Liquiditätshausse durch eine restriktivere Geldpolitik an Dynamik verliert, stellen durchaus ernstzunehmende Gefahren dar. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Zinserhöhung - Das Phantom der Finanz-Oper

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 27.09.2016
Sie will es eventuell tun, tut es dann aber nicht: Leitzinsen erhöhen. Wird sie es jemals tun? Langsam aber sicher verwirrt die Fed, wo sie eigentlich als bedeutendste Notenbank klare Kante zeigen sollte: Auf der einen Seite verdichten sich laut Frau Yellen die Argumente für eine Zinserhöhung und auf der anderen Seite senkt die Fed gleichzeitig ihre Wachstums- und Inflationsprognosen. Mit Blick auf die Präsidentschaftswahl im November ist das Thema Zinsangst bis mindestens Dezember auf Eis gelegt. Aufgrund bislang sehr bescheidener konjunktureller Erfolge revolutioniert die Bank of Japan ihre Geldpolitik: Sie strebt eine Inflation deutlich oberhalb ihres Ziels von zwei Prozent an. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Wehe, wenn sich angesichts der vielen fundamentalen Tiefs das geldpolitische Hoch auflöst

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 20.09.2016
Derzeit werden Anleger durch eine ganze Reihe fundamentaler Krisen verunsichert. Mit einem vergleichsweise schwachen Wachstum von nur knapp drei Prozent in diesem Jahr lahmt die Weltwirtschaft deutlich. Erschwerend kommen geostrategische Krisen hinzu. Auch die Eurosklerose klebt an Europa so hartnäckig wie Kaugummi am Schuh. Und jetzt fürchten Anleger auch noch den kalten geldpolitischen Entzug. Denn leider bringen einige Mitglieder im Direktorium der US-Notenbank gerade das Gespenst der Zinserhöhungsphantasie in Umlauf und zerreden damit das entscheidende Argument pro Aktie. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Viel Liquiditäts- und wenig Fundamentalhausse am deutschen Aktienmarkt

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 06.09.2016
Die Weltkonjunktur läuft nur verhalten: Die Schwellenländer, allen voran China, befinden sich in der Phase der neuen Sachlichkeit. Die Konjunktur der Eurozone bleibt insgesamt gehemmt, weil Reform- und Wettbewerbsfähigkeit zu wünschen übrig lassen. Selbst die US-Industrie zeigt sich geschwächt. Dennoch betreibt die Fed Zinserhöhungsrhetorik. (Eine ausführliche Analyse zum Thema Zinswende der Fed finden Sie auch unter der Rubrik „Halvers Kolumne“ in diesem Produkt.) Grundsätzlich sind das keine schlagenden fundamentalen Argumente für export- und industrielastige Aktien. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die EZB rettet weiter - Aber ist die EZB noch zu retten?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 22.08.2016
Die Geldpolitik kümmert sich weiterhin um eine stabile Seitenlage an den Aktienmärkten: In den USA zerredet die US-Notenbank weitere Zinserhöhungen mit viel Verbalerotik immer mehr und in Europa scheint die EZB bereits über den nächsten geldpolitischen Tabubruch nachzudenken. Im Gegensatz zur Liquiditätshausse taugt die verhaltene Weltwirtschaft noch nicht als Triebfeder für Aktien. Jedoch sorgt die zunehmende Übernahme- und Fusionsphantasie für immer mehr fundamentales Salz in der Börsensuppe. Britische Aktien profitieren von der Vision einer fiskal- und geldpolitisch gestützten power economy. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Große Risiken theoretisch ja, praktisch nein!

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 18.07.2016
Mit der neuen britischen Premierministerin Theresa May werden zwar offiziell die Weichen für den Brexit gestellt. Doch wie dieser konkret aussieht und inwieweit er überhaupt stattfindet, lässt sich heute noch nicht sagen. Schon aufgrund Jahre langer Trennungsverhandlungen mit der EU wird das Brexit-Thema zwischenzeitlich deutlich als Treiber für Eurosklerose verlieren. Im Falle eines Falles stehen die Bank of England und die EZB jedoch bereit, auch um eine europäische Bankenkrise zu verhindern. In Japan zeichnet sich endlich ab, das schwache Konjunkturbild mit Infrastrukturmaßnahmen aufzuhellen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Der Nebel des britischen Grauens lichtet sich

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 05.07.2016
Aktuell scheinen die Finanzmärkte das Referendum zum Brexit erstaunlich gut zu verdauen. Tatsächlich wird die internationale Bruderschaft des billigen Geldes eine Übertragung der Krisensymptome auf Anleihemärkte und Banken eindämmen. Wiederholungseffekte wie nach der Lehman-Pleite 2008 oder während der Euro-Krise bleiben aus. Außerdem wird der Brexit noch auf sich warten lassen bzw. ist es noch nicht ausgemacht, dass Großbritannien wirklich die EU verlässt. Dennoch, politische Börsen haben diesmal wohl keine kurzen Beine. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: Ist die Fed ins Hintertreffen geraten?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 23.05.2016
Eine vermeintlich aufgehellte US-Volkswirtschaft und eine gemäß Protokoll der letzten Notenbanksitzung „falkenhaftere“ Fed machen das Thema US-Zinserhöhung offensichtlich wieder akut. Aber fallen die harten Konjunkturdaten wirklich so gut aus, dass sich daraus Zinssteigerungsgründe ableiten? Oder machen sich einige Fed-Mitglieder eher das Zitat von Gorbatschow „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ zu Eigen? Wenn eine Zinserhöhung auf der nächsten Notenbanksitzung im Juni ausbleibt, könnte sich das Zeitfenster für restriktive Zinspolitik aufgrund der geldpolitischen Unabhängigkeit im kommenden heißen US-Präsidentschaftswahlkampf erst wieder im Dezember öffnen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Wie viel Risiko steckt in den Aktienmärkten?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 09.05.2016
„Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus…“. Diese Frühlingsgefühle zeigen die Aktienmärkte jedoch noch nicht. Den zahlreichen potenziellen Krisen scheint im vermeintlichen Aktien-Schicksalsmonat Mai eine hohe Bedeutung zuzukommen. Aber ist die aktuelle Risikoaversion gerechtfertigt? Nachfolgend werden die einzelnen Risikoparameter auf ihre Stichhaltigkeit untersucht. Chinas Konjunktur - Die neue Sachlichkeit Die Daten des offiziellen wie auch des vom privaten Finanzdatenanbieter Caixin veröffentlichten Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe bleiben verhalten. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Sell in May and go away?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 02.05.2016
Trotz einer zurückhaltenden konjunkturellen Lagebeschreibung ist der ifo Index in seiner Erwartungskomponente zum zweiten Mal in Folge gestiegen. Daneben haben die Themen Asien-Krise und Preisschwäche bei Rohstoffen an Brisanz verloren. Risikoentspannend für die Aktienmärkte ist auch die zinserhöhungsunwillige US-Notenbank. Ohnehin bleibt das Sicherheitsnetz der internationalen Geldpolitik angesichts unübersehbarer Stabilitäts- und politischer Risiken wie Brexit eng geknüpft. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Wie beim Auto - Frühjahrs-Check der Kapitalmärkte

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 25.04.2016
Da sich der jahresanfängliche Nebel der Unsicherheit an den Finanzmärkten gelichtet hat, ist es Zeit für eine fundamentale Neueinschätzung. Vom Rohölpreis, der seinen Boden endgültig gefunden hat, gehen trotz einer disziplinlosen OPEC keine großen Gefahren mehr für Schwellenländer und Aktienmärkte aus. US-Aktien dienen als sicherer Anlagehafen, die gegenüber einem sklerosen Europa von einer vergleichsweise hohen politischen Stabilität und einem freundlichen Investitionsnährboden profitieren. Immerhin wird die EZB weiter alles unternehmen, um die Eurozone mit ihrer Pattex-ähnlichen Geldpolitik zusammenzuhalten. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Frühlingsgefühle an den europäischen Finanzmärkten?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 19.04.2016
Der IWF hat seine Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft gesenkt: Sie soll 2016 mit 3,2 statt 3,4 Prozent und 2017 mit 3,5 statt 3,6 wachsen. Immerhin wüchse sie damit stärker als 2015 mit 3,1 Prozent. Auch die Konjunkturen der Eurozone (1,5 statt 1,7 Prozent) und USA (2,4 statt 2,6 Prozent) werden für 2016 kritischer eingeschätzt. Allerdings wird für China Entwarnung vor einem Konjunkturschock gegeben. China soll in diesem Jahr mit 6,5 statt 6,3 Prozent wachsen. ... mehr

Halver Kapitalmarkt-Monitor: Kapitalmärkte im II. Quartal 2016 - Quo vadis?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 05.04.2016
Die US-Notenbank gesteht sich immer mehr ein, dass ihre Geldpolitik über den nationalen Tellerrand hinausgehen muss. Ihre Rettungsmission ist längst international erforderlich. In der Tat, allein schon das verbale Einläuten des Endes der Leitzinswende hat zu einer Entspannung der globalen Unsicherheitsfaktoren geführt: Die Kapitalflucht aus Asien in die USA hat sich beruhigt und der zinsbedingt abwertende US-Dollar stärkt die Rohstoffpreise sowie die weltwirtschaftliche Kaufkraft der Rohstoffländer. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Was hat die EZB mit dem Raumschiff Enterprise gemeinsam?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 22.03.2016
Die Fed lässt ihre Leitzinsen erneut unangetastet. Mit gesenkten Zinsprojektionen für 2016 (0,875 nach zuvor 1,375), für 2017 (1,875 nach zuvor 2,375) und 2018 (3,0 nach 3,25 Prozent) untermauert sie ihren zinspolitischen Rückzug. Ihrer Leitzinserhöhungs-Askese verleiht sie mit gesenkten US-Wachstumsprojektionen für 2016 (2,2 nach zuvor 2,4) und für 2017 (2,1 nach zuvor 2,2 Prozent) zusätzlichen Nachdruck. Und schließlich ist die Lage an dem von der Fed vielbeachteten US-Arbeitsmarkt weniger robust, als die Statistik neu geschaffener Jobs alleine suggeriert. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Mario Draghi - Er kam, sah und siegte (nicht)

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 15.03.2016
Die EZB hat ernüchternde Konjunkturprognose abgegeben. Ihre verringerten Wachstumsprojektionen (2016: 1,4 statt 1,7; 2017: 1,7 statt 1,9) korrespondieren mit der sich seit Ende 2015 eingetrübten Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor der Eurozone. Geradezu katastrophal sind die „Erfolge“ der EZB auf der Inflationsebene. Die dramatisch gesenkten Inflationsprojektionen (2016: 0,1 statt 1,0 und 2017: 1,3 statt 1,6 Prozent) signalisieren, dass die EZB in puncto Deflationsbekämpfung de facto nichts erreicht hat. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die EZB geht von Schall- auf Lichtgeschwindigkeit - Aber welche Bedeutung hat Geldpolitik heute überhaupt noch

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 08.03.2016
Das Verarbeitende Gewerbe in den USA befindet sich trotz der zu beobachtenden Stabilisierung des ISM Index weiterhin in Rezessionsterrain. Eingetrübt hat sich im Trend aber auch die Stimmung im bis Mitte 2015 stabilen Dienstleistungssektor. Eine entscheidende Stützte der US-Konjunktur droht an Wirkung einzubüßen. Entsprechend vorsichtig äußern sich vereinzelte Mitglieder der Fed und sprechen bereits von einem „leicht veränderten“ Zinspfad sowie einem angepassten Timing weiterer Zinserhöhungen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die Weltwirtschaft hat kein geldpolitisches Angebots-, sondern ein massives Nachfrageproblem

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 01.03.2016
Bereits der Blick auf die Renditeentwicklung einer fünfjährigen „Durchschnitts-Staatsanleihe“ aus den USA, Japan und Deutschland zeigt, dass die Liquiditätspolitik der Notenbanken eine Staatsschuldenkrise mühelos verhindert. Und auch im europäischen Bankensektor wird die EZB trotz aktuell steigender Kreditrisiken niemals eine ernste Bankenkrise zulassen. Denn eine nachhaltige Verunsicherung in der Finanzwirtschaft schlägt - das zeigt die Entwicklung nach der Pleite von Lehman - zügig auf die Realwirtschaft durch. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Ist Europa noch zu retten?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 23.02.2016
Dem EU-Gipfel wurden epochale Attribute attestiert. Ja, er war epochal, weil er der gesamten Welt vorgeführt hat, wie wenig Europa funktioniert. Da wäre zunächst einmal die Frage des Brexit. David Cameron hat sich in die hoch emotionale Idee vergaloppiert, ein Referendum der Briten über den Verbleib in der EU abzuhalten. Er weiß um die übergroße Skepsis seiner Landsleute dem Kontinent gegenüber. Es ist die alte britische Idee von „splendid isolation“, wonach man sich am liebsten aus den Problemen Europas heraushält. Im Juni könnte das Votum abgehalten werden. Er hat Geister gerufen, die er jetzt nicht mehr loswird. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Angst ist ein schlechter Ratgeber, auch an den Aktienmärkten

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 16.02.2016
Viele Anleger sehen in der Stimmungsverschlechterung an den Finanzmärkten bereits Vorboten einer systemischen Krise wie 2008. Diese strahlt offenbar kräftig auf die realwirtschaftliche Stimmung aus. So stellt das ifo Institut eine spürbare Abkühlung der Weltwirtschaft fest: Setzt man die Einschätzung der globalen Geschäftslage und -erwartungen für das I. Quartal 2016 zueinander in Beziehung, befindet sich die Weltkonjunktur vor allem angesichts der eingetrübten Erwartungen in der Rezession. Bei näherer Betrachtung kam es in den USA und Europa zu einer merklichen Wirtschaftseintrübung. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Ende der US-Leitzinswende

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 09.02.2016
Der Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank steht zur Disposition. Zunächst lassen aus nationaler Sicht die Zinsargumente nach. Mittlerweile geht es nicht mehr nur um die verhaltene Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe der USA, das sich bereits in der Rezession befindet. Auch im bislang stabilen Dienstleistungssektor hat sich nach der dritten Eintrübung in Folge ein Abwärtstrend etabliert. Die US-Notenbank beunruhigt insbesondere die Beschäftigungsplanung. Diese ist in der US-Industrie bereits seit Mitte 2015 stark rückläufig und signalisiert weiteren Stellenabbau. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Für wirkliche Ernüchterung an den Aktienmärkten besteht kein Anlass

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 15.12.2015
China bleibt die tragische Figur der Weltkonjunktur. Die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe liegt laut offiziellem Einkaufsmanagerindex weiter - wenn auch nur knapp - unter der Expansion anzeigenden Schwelle von 50. Der früher so robuste Export hat deutlich an Kraft eingebüßt und bewegt sich seit 2012 nur noch in einem volatilen Seitwärtstrend. Daneben zeugen auch die im Trend schwachen Importe von einem gehemmten Binnenmarkt. Und dabei will Peking ausgerechnet den Konsum als langfristigen Wachstumsmotor etablieren. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt: Ist Mario Draghi vom Nikolaus zum Knecht Ruprecht mutiert?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 08.12.2015
Die Finanzmärkte sind von den letzten Entscheidungen der EZB offensichtlich enttäuscht. Der Einlagenzins wurde nicht so deutlich gesenkt wie erwartet und ebenso wurde das bisherige monatliche Aufkaufvolumen von Anleihen von 60 Mrd. Euro nicht weiter erhöht. Die Marktenttäuschung hat EZB-Präsident Draghi sich selbst zuzuschreiben. Er und sein Chef-Volkswirt wurden in den letzten Wochen nicht müde, eine noch großzügigere Geldpolitik in Aussicht zu stellen. Wer mehr verspricht als er hält, darf sich über Enttäuschungen nicht wundern. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Fluctuat Net Mergitur: Die Finanzmärkte zeigen den Terroristen die rote Karte

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 24.11.2015
Der Terror verursacht an den Finanzmärkten nicht mehr die Panik, die noch nach 9/11 zu beobachten war. Sie haben sich ein deutlich dickeres Fell zugelegt: Kursrückgänge sind sehr begrenzt bzw. finden nicht statt. Der safe haven US-Dollar stieg zwar, wobei diese Aufwertung jedoch schon vorher zu beobachten war. Und selbst der früher noch sehr krisensensible Ölpreis zeigt sich kaum beeindruckt. Die Kapitalmärkte orientieren sich trotzig am lateinischen Wappenmotto der Stadt Paris, nämlich Fluctuat Net Mergitur: Sie (Paris) schwankt, geht aber nicht unter. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Am Ende wird alles gut. Und wenn noch nicht alles gut ist, sind wir noch nicht am Ende!

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 17.11.2015
Die Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft werden getrimmt. So stellt das ifo Institut eine spürbare Abkühlung fest. Setzt man die ermittelte Einschätzung der globalen Geschäftslage und -erwartungen für das IV. Quartal 2015 zueinander in Beziehung, befindet sich die Weltkonjunktur vor allem aufgrund der eingetrübten Erwartungen in der Rezession. Bei näherer Betrachtung kam es insbesondere in Asien zu einer merklichen Stimmungsverschlechterung. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Probleme sind dafür da, dass sie gelöst werden: Die Jahresend-Rallye kommt

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 10.11.2015
Heutzutage lautet die entscheidende fundamentale Frage: Was macht China? Laut Einkaufsmanagerindex liegt die Industriestimmung weiter unter der Expansion anzeigenden Schwelle von 50. Immerhin signalisierte er zuletzt eine deutliche Stabilisierungstendenz. Im Einklang zeigen sich auch die Gewinne chinesischer Industrieunternehmen im Vorjahresvergleich erholt. Offensichtlich scheinen die geplanten finanz- und geldpolitischen Maßnahmen gemäß neuem chinesischen Fünfjahres-Plan zur Verhinderung einer markanten Wachstumsabschwächung erste Wirkung zu zeigen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die US-Leitzinswende bleibt weiter so unnötig wie ein Kropf

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 02.11.2015
Die Fed hat die Zinsen auf ihrer kürzlichen Sitzung nicht erhöht. Allerdings will sie auf ihrem Jahresschlusstreffen am 15. und 16. Dezember überprüfen, ob die bis dahin einlaufenden Daten eine Zinserhöhung rechtfertigen. Diese „falkenhafte“ verbalerotische Neuausrichtung ist vor allem der Glaubwürdigkeit der US-Notenbank geschuldet. Frau Janet Yellen spricht seit ihrem Amtsantritt von der Leitzinswende, hat sie bislang aber mit teilweise sehr nebulösen Argumenten nicht vollzogen. Damit hat ausgerechnet die Fed als bedeutendste Institution der Finanzwelt die Kapitalmärkte massiv verunsichert. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Rohstoffe - Trendwende nach oben oder nur technische Reaktion?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 20.10.2015
Die Wirtschaftslage der asiatischen Schwellenländer ist bedenklich. Doch erstmals seit April 2015 gehen die vom Finanzdatenanbieter Sentix befragten Analysten nicht mehr von einer Fortsetzung der Lethargie aus. Niederschlag findet diese Entwicklung in dem Versuch einer Bodenfindung an den Rohstoffmärkten. Allein auf Asien entfällt mehr als die Hälfte der weltweiten Nachfrage nach Industriemetallen. Wenn China, aber auch Anrainerstaaten die geplanten umfangreichen Infrastrukturprojekte umsetzen, dürfte zunächst das konjunktursensitive Metall Kupfer profitieren, jedoch auch seinen Einfluss auf die anderen Industriemetalle geltend machen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Jahresend-Rallye - Ja oder Nein?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 14.10.2015
Die Weltwirtschaft zeigt sich weiter verhalten. So hat der IWF seine globale Wachstumsprognosen für 2015 von 3,3 auf 3,1 Prozent und für 2016 von 3,8 auf 3,6 Prozent gekürzt. Laut Finanzdatenanbieter Sentix haben die Konjunkturerwartungen der nächsten sechs Monate für die Eurozone, Deutschland und die USA deutlich nachgegeben. In Japan haben sich die Erwartungen für eine Konjunkturschrumpfung zuletzt sogar verstärkt. Immerhin hat sich in der Einschätzung der asiatischen Konjunktur eine positive Kehrtwendung ergeben: Erstmals seit Frühjahr geht die Mehrheit der von Sentix befragten Analysten nicht mehr von einem Schrumpfungsprozess aus. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Kapitalmärkte im Schlussquartal 2015 - Wo stehen wir?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 05.10.2015
Es gibt Zeiten, da kommt es knüppeldick, es gilt Murphys Gesetz, wonach alles, was schiefgehen kann, auch tatsächlich schiefgeht. Das spüren im III. Quartal auch deutsche Aktien. Banken, Versicherungen und Versorger sind fundamental angeschlagen. Dies allein wäre schon belastend genug für den DAX. Jetzt kommt auch noch die Wachstumsschwäche Asiens und Lateinamerikas, eine unentschlossene Fed und die skeptische Frage nach „Made in Germany“ hinzu. Wie könnte das Kapitalmarktjahr 2015 schließen? ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die Fed hat Angst davor, bei 180km/h von Sommer- auf Winterreifen zu wechseln

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 22.09.2015
Zurzeit werden die Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft getrimmt. Die OECD revidiert ihre Prognose von 3,1 auf 3 in diesem und von 3,8 auf 3,6 Prozent im nächsten Jahr. Verantwortlich seien die von den Schwellenländern ausgehenden Konjunkturrisiken. Im Rohstoffland Brasilien bricht die Investitionsneigung aufgrund der verminderten Einnahmen aus Industriemetallen und Öl ein. Und in China haben die gesamtwirtschaftlichen Investitionen ihren ungebremsten Abwärtstrend seit 2010 zu Jahresbeginn noch einmal verschärft. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: US-Leitzinswende so unnötig wie ein Kropf

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 16.09.2015
olkswirtschaftlich sind die Argumente für Zinserhöhungen in den USA rar gesät. Neben einem ohnehin schwächeren weltkonjunkturellen Umfeld leidet Amerika zusätzlich unter dem starken, exportschädlichen US-Dollar: Mit 46,5 liegt der Subindikator für Exportaufträge des Einkaufsmanagerindex ISM klar unterhalb der Expansionsschwelle von 50. US-Konjunktur liefert keine Zinserhöhungsgründe Auch die Lage am von der Fed vielbeachteten US-Arbeitsmarkt ist weniger robust als allgemein angenommen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Wo kein konjunktureller Richter, da kein geldpolitischer Henker

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 03.08.2015
Die Konjunktursorgen in China halten sich. So setzen die chinesischen Gewinne ihren Schrumpfungskurs aus dem Winterhalbjahr nach einer kurzen Verschnaufpause fort. Und der Einbruch des vom Wirtschaftsdatenanbieters Markit veröffentlichten Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe lässt auf keine schnelle Besserung hoffen. Negative Ausstrahleffekte auf Rohstoffe Niederschlag finden Chinas Konjunktursorgen im Rohstoffsektor. Unter den Industriemetallen muss vor allem Kupfer als das konjunktursensitivste aller Industriemetalle der ökonomischen Skepsis Tribut zollen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Gold - Trotz viel Substanz und vieler Krisen glanzlos, glanzloser, am glanzlosesten?

R. Halver I Baader Markets - Commodities - 28.07.2015
Krise ist der beste Freund von Gold. Und an Krisen und damit Gründen für steigende Goldpreise mangelt es nicht. Geopolitisch ist die weitere Entwicklung im Ukraine-Russland-Konflikt und in puncto IS-Terror kaum abzuschätzen. Und das griechische Schuldendrama ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. Die Akte Griechenland kommt spätestens in drei Jahren zur Wiedervorlage, wenn nicht sogar schon früher. Nicht zuletzt ist die überbordende Staatsverschuldung der G7-Länder kein Ruhmesblatt, sondern ein stabilitätspolitischer Schandfleck. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: Schwache Rohstoffpreise sind die Entspannungsmomente für Notenbanken

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 20.07.2015
Der sich im Trend eintrübende Einkaufsmanagerindex für das weltweite Verarbeitende Gewerbe deutet mit einem Wert von aktuell 51 keine markante Konjunkturbeschleunigung an. Im Einklang dazu setzen auch die konjunkturreagiblen Energie- und Industrierohstoffe nach einer kurzen Gegenbewegung zu Jahresbeginn ihre Schwächephase fort. Ein markanter Auslöser für die schwache Entwicklung von Industriemetallen sind die Konjunkturängste in China. Offiziell spricht Peking zwar von einem stabilen Wachstum im II. Quartal von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. ... mehr

Was machen die Finanzmärkte im zweiten Halbjahr 2015?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 06.07.2015
Weltwirtschaft: Verhalten China leidet neben Blasen am Kredit-, Immobilien- und Aktienmarkt unter einem nicht mehr so robusten Arbeitsmarkt, der die Binnenkonjunktur bremst. Eine Umkehrung des langsamen aber stetigen Abwärtstrends ist selbst im Dienstleistungsgewerbe nicht festzustellen. Und laut Subindex „Exportneuaufträge“ hat sich ebenso die Außenhandelsstimmung weiter verschlechtert. Allerdings nimmt Peking die konjunkturellen Warnsignale sehr ernst. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: Die Rückkehr zur geldpolitischen Normalität ist leider nur eine Illusion für unverbesserliche Bundesbank-Romantiker

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 29.06.2015
Die Wachstumsverlangsamung Chinas macht sich seit Jahresbeginn in einem markanten Einbruch deutscher Exporte nach China bemerkbar. Allerdings hat sich die deutsche Exportwirtschaft zumindest teilweise aus ihrer Abhängigkeit von China befreit. Denn zogen verlangsamte Exporte in der Vergangenheit immer auch eine Verlangsamung der Auftragseingänge in der deutschen Industrie nach sich, so scheint dieser Zusammenhang aktuell an Bedeutung zu verlieren. Für Ersatzbefriedigung sorgt u.a. die Nachfrage nach deutschem Industrie Know How aus Indien, den USA und wieder Europa. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: Wo kein Wille ist, muss da ein geldpolitischer Weg sein?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 22.06.2015
Die letzte Instanz in der EU bei unlösbaren Problemen ist die Elefantenrunde, das Treffen der Regierungschefs. In punkto Griechenland sollen sie in der nächsten Woche die Quadratur des Kreises hinbekommen. Zurzeit liegen die Gläubiger und der Schuldner völlig unversöhnlich in ihren Schützengräben. Zur Lösung in letzter Minute gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder - um Zeit zu gewinnen - verlängern die Regierungschefs die Hilfszusagen an Griechenland bis z.B. in den Herbst. Dann allerdings werden die griechischen Schuldenprobleme noch größer sein, weil der Anreiz für Reformen noch weitergeschwächt ist. ... mehr

Halvers Kapitalamrkt Monitor: Ist die Happy Hour an den Finanzmärkten vorbei?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 15.06.2015
Aufgehellte Konjunkturprojektionen in der Eurozone - auch die Weltbank hat die Wachstumsprognose 2015 von 1,1 auf 1,5 Prozent angehoben - und steigende Inflationserwartungen machen sich in wieder steigenden Renditen bei Staatsanleihen der Euro-Länder bemerkbar. Und angesichts der vermeintlich erfolgreichen reflationierenden Wirkung der Anleiheaufkäufe der EZB wird bereits über deren vorgezogenes Ende spekuliert. Bislang hatte die Liquiditätshausse der EZB die Attraktivität von Zinsanlagen immer mehr geschmälert, damit den Euro abgewertet und eine beispiellose Aktien- bzw. Exporthausse losgetreten. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die Angst vor dem Platzen der Anlageblasen erzwingt geldpolitische Schizophrenie

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 01.06.2015
Die internationale Geldpolitik hat mit viel und billigem Geld zwei Resultate erzielt. Zum einen wurden die Staatsschuldenkrisen in Folge der weltweit dramatisch kreditfinanzierten Konjunkturprogramme beigelegt. Und zum anderen hat sie als Kollateralschaden massive Anlageblasen geschaffen. So setzt sich am Anleihemarkt der seit 1981 andauernde Trend sinkender Renditen weiter fort. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Sind zu viele Jäger des Aktien-Hasen Tod?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 11.05.2015
Seit etwa einem Monat scheint das ehemalige Lieblingskind weltweiter Anleger - der Aktienmarkt, insbesondere der deutsche - in Ungnade gefallen zu sein. Die Fragen werden lauter, ob es zu einem Strukturbruch der bislang heilen Aktienwelt gekommen ist. So sorgt der zuletzt deutlich zulegende Euro-Kurs bei Anlegern für Zurückhaltung bei deutschen Exportwerten. Irritierend wirkten auch die steigenden Anleiherenditen. Hat etwa die EZB ihr Pulver, ihre Liquiditätsmunition verschossen? Werden Zinsanlagen gegenüber Aktien wieder attraktiver? Ist der Aktienhausse beim DAX also aus Gründen einer strukturellen Änderung die „Geschäftsgrundlage“ entzogen? ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Alles neu macht der Mai - Strukturbruch auch an den Finanzmärkten?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 04.05.2015
Die US-Wirtschaft ist mit einem Wachstum von 0,2 Prozent zum Vorquartal schwach in das Jahr gestartet. Als Wachstumsbremser sind insbesondere die exportbehindernde Aufwertung des US-Dollar und die durch schwache Energiepreise angeschlagene Ölindustrie auszumachen, was zu einer Zurückhaltung bei Ausrüstungsinvestitionen führte. Der zuletzt markante Einbruch der Auftragseingänge für zivile Kapitalgüter ohne Transport zeugt davon. Eine jahresanfänglich schwach startende US-Wirtschaft scheint jedoch der Regelfall zu sein: Harte Winter setzen der amerikanischen Konjunktur offenbar häufig zu. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Für die weltweite Konjunkturerholung wird alles, wirklich alles getan

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 27.04.2015
Für die weltweite Konjunkturerholung wird alles, wirklich alles getan China bleibt gemäß des von der HSBC Bank veröffentlichten Einkaufsmanagerindex zum zweiten Mal hintereinander unterhalb der Expansion anzeigenden Schwelle von 50. Dagegen deutet die Stimmung in der US-Industrie trotz Eintrübung weiter auf Expansion hin. In Deutschland und der Eurozone bleibt der zyklische Aufschwung intakt. 2014 hielten sich Europas Unternehmen zwar mit Erweiterungsinvestitionen zurück. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Geht dem chinesischen Drachen das Feuer aus?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 20.04.2015
Für Chinas Volkswirtschaft galt bislang das olympische Motto „Schneller, Höher, Stärker". Das Land der Mitte erfüllte das Klischee einer Weltkonjunktur-Lokomotive, die immer mehr an die Stelle der USA trat. Doch Anfang 2015 blieben die wirtschaftlichen Frühlingsgefühle aus: Das Wachstum hat sich im I. Quartal 2015 im Vorjahresvergleich auf 7 nach zuvor 7,3 Prozent verlangsamt. Insbesondere ernüchternd ist, dass sowohl Aus- als auch Einfuhren eingebrochen sind. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Frühlingsgefühle wohin man schaut

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 13.04.2015
Aufgrund zuletzt schwacher Inflations- und Konjunkturdaten wird die US-Notenbank ihre Leitzinswende wohl nicht im Juni starten. Bei näherer Betrachtung ist vor allem der US-Arbeitsmarkt nicht so robust wie allgemein behauptet. Zwar deutet die Beschäftigungsplanung im Dienstleistungsgewerbe auf eine Fortsetzung des hier robusten Stellenaufbaus hin. Mit seinen vielfachen Billig-Anstellungen - z.B. in Fast Food-Restaurants - scheint der Dienstleistungssektor für Fed-Chefin Yellen allerdings kein maßgebliches Kriterium für Zinserhöhungen zu sein. ... mehr

Halvers-Kapitalmarkt-Monitor: Die Euro-Konjunktur hat Frühlingsgefühle

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 30.03.2015
Lange Zeit galt die Eurozone als wirtschaftliches Tal der Tränen. Offensichtlich aber hat der Aufstieg begonnen. Die stabile Weltkonjunktur, die grundsätzliche Euro-Schwäche, günstige Energiepreise und geringe Verschuldungszinsen für nationale EU-Finanzminister - dem Anleiheaufkaufprogramm der EZB sei gedankt - begünstigen eine zyklische Konjunkturerholung sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor. Zu dieser Dynamik trägt insbesondere Deutschland bei. Zunächst profitiert das deutsche Verarbeitende Gewerbe von der weltkonjunkturellen Erholung. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: US-Zinswende light oder wenn die Fed die Katze nur halb aus dem Sack lässt

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 23.03.2015
Um ihre Glaubwürdigkeit zu wahren, konnte die US-Notenbank ihr geldpolitisches Hü und Hott nicht mehr fortsetzen: Mit Streichung des Wortes „geduldig“ aus ihrem letzten Sitzungs-Statement zeigt sich die Fed nicht mehr abwartend in punkto Leitzinswende, sondern hat sie verbal eingeleitet. Freilich wissen wir immer noch nicht, wann sie denn kommt. Juni oder September 2015 sind per heute mögliche Termine. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die EZB als eierlegende Wollmilchsau

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 16.03.2015
Bislang hatte die EZB ihre Bazooka nur geladen, seit vergangenem Montag schießt sie auch scharf. Mit ihrem Anleiheaufkaufprogramm verfolgt sie drei Ziele. Das erste Ziel ist die Deflationsbekämpfung. Der aktuelle Preisrückgang ist dabei ein willkommenes Alibi, um eine Liquiditätsschwemme loszutreten. Schließlich will die EZB nicht riskieren, dass Investoren mit der Aussicht auf noch geringere Preise für Güter und Dienstleistungen ihre Investitionsentscheidungen und Verbraucher ihre Kaufentscheidungen zeitlich immer weiter hinauszögern und die Wirtschaft der Eurozone die japanische Krankheit befällt. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Ein bisschen Frieden...

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 16.02.2015
Zumindest die Hoffnung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine ist gegeben. Ob der Frieden hält, kann per heute niemand wirklich sagen. Putin sitzt am längeren Hebel, in jeder Beziehung. Er ist näher am Konflikt als der Westen, er kann jederzeit behaupten, dass die Separatisten - die er ja offiziell nicht unterstützt - von ihm nicht kontrollierbar sind. Und sollten die USA auf die fatale Idee kommen, die Ukraine mit Waffen zu beliefern, hätte Putin endlich das Argument, das er immer gerne haben wollte: Den Westen und vor allem die USA als Aggressor brandmarken. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: Das kann doch einen Aktienmarkt nicht erschüttern

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 10.02.2015
Die EZB ist es leid, mit ihrer geldpolitischen Blankoscheckpolitik der Lückenbüßer für Politiker in Athen und in Brüssel zu sein, die in der Causa Griechenland keine Krisenlösung finden. Dazu bedient sie sich einer intelligenten Strategie: Sie akzeptiert keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheit für die Liquiditätsversorgung an griechische Banken. Allerdings weitet sie die Notfallkredite an die Banken (ELA-Kredite) aus, um deren Illiquidität zu verhindern. Neben der Tatsache, dass die EZB damit griechischen Staatsanleihen das Vertrauen entzieht, zwingt sie Griechenland zu einer kurzfristigen Lösungsfindung. ... mehr

Halvers Kapitalamrkt Monitior: Gegen die Liquiditätsflutwelle hat der griechische Wellenbrecher keine Chance

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 03.02.2015
Der „Grexit“ ist kein Thema, vorerst! Denn Griechenland ginge es wirtschaftlich noch schlechter und die Eurozone stünde vor dem Scherbenhaufen ihrer Krisenpolitik seit 2010. Ebenso ist kein offener Schuldenschnitt zu erwarten, der Deutschlands Steuerzahler Geld kostete und bei anderen Euro-Schuldnerländern schlafende Hunde wecken könnte. Gemäß dem EU-Prinzip „Was nicht passt, wird passend gemacht“ wird ein verdeckter Schuldenschnitt über verlängerte Schuldenlaufzeiten oder Zinsstundungen durchgeführt. (Mehr zum Thema Griechenland finden Sie in „Halvers Woche“ im zweiten Teil des vorliegenden Kapitalmarkt Monitor) ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: The big easing der EZB: Geld ist gut, Reformen sind besser

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 26.01.2015
Der IWF hat zwar seine Wachstumsprognose für die Weltkonjunktur 2015 von 3,8 auf 3,5 Prozent gesenkt. Immerhin wächst sie aber stärker als 2014 mit etwa 2,4 Prozent. Grundsätzlich sind die globalen Wachstumsrisiken durch die niedrigen Energiepreise gut abgefedert. Nicht zuletzt deutet eine Dynamisierung des Welt-Handelsindex auf eine an Schwung gewinnende Weltkonjunktur hin. Weltwirtschaft mit zwei Geschwindigkeiten Triebfedern der Weltkonjunktur sind zunächst die USA, deren Wachstumsaussichten 2015 sich laut IWF von 3,1 auf 3,6 Prozent verbessert haben. China soll statt mit zuvor 7,1 jetzt geschätzt mit 6,8 Prozent zwar etwas weniger wachsen. Hintergrund ist der politisch beabsichtigte Umbau der Volkswirtschaft hin zu einer weniger dynamisch, dafür aber nachhaltig wachsenden Binnenkonjunktur. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Angriff auf die Jahresend-Rallye

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 15.12.2014
Kurz vor dem Jahresende führen zwei Problemfaktoren zu Verunsicherungen an den Finanzmärkten: Die politische Krise in Griechenland und der fallende Ölpreis. Die Wahl eines neuen griechischen Staatspräsidenten im Parlament Ende Dezember dürfte aus heutiger Sicht an politischer Disharmonie scheitern. Daher kommt es im kommenden Februar verfassungsgemäß zu vorgezogenen Parlamentsneuwahlen. Dabei könnte laut Umfragen die linksradikale Partei Syriza als Wahlsieger in Regierungsverantwortung kommen. Mit der kürzlichen Vorstellung ihres extrem Euro-kritischen Parteiprogramms hat die Parteiführung der Syriza bereits für Entsetzen bei führenden Investmentbanken gesorgt. ... mehr

Halver Kapitalmarkt Monitor: Das geldpolitische Weihnachten findet erst Anfang 2015 statt

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 09.12.2014
Der wirtschaftlichen Not gehorchend, macht sich die Bank of Japan zum Erfüllungsgehilfen ihrer Exportindustrie und betreibt über Staatsanleihenaufkäufe die Abwertung des Yen. Angesichts von Rezessionsängsten in der Eurozone scheint ebenso die EZB diesen Pfad der geldpolitischen Untugend zu betreten. Zwar hat die EZB auf ihrer Zinssitzung noch keinen expliziten Aufkauf von Staatsanleihen beschlossen. Offiziell will man zunächst den Effekt bisher ergriffener Stimuli abwarten, bevor man über neue, unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen nachdenkt. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: Wie verhindert man ein verlorenes europäisches Jahrzehnt?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 17.11.2014
Das weltwirtschaftliche Bild zeigt sich insgesamt freundlich. Setzt man die vom ifo Institut ermittelte Einschätzung der Geschäftslage und der -erwartungen des weltweiten Verarbeitenden Gewerbes für das IV. Quartal 2014 zueinander in Bezug, so befindet sich die Weltwirtschaft auf Stimmungsebene immerhin noch knapp in der Boomphase. Der Rückgang der Geschäftserwartungen ist vor allem auf die eingetrübte Stimmung in den vom Ukraine-Konflikt unmittelbar betroffenen GUS-Staaten zurückzuführen, deren Negativeffekte auch auf Europa ausstrahlen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Für einen Aktien-Crash fehlen alle Zutaten

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 10.11.2014
Die Weltwirtschaft bleibt zweigeteilt. Auf der einen Seite zeigt zunächst China Steherqualitäten. Die zweifelsfrei vorhandenen Blasenbildungen der chinesischen Wirtschaft versucht Peking über staatliche Beeinflussung und Unterstützung angeschlagener Unternehmen in den Griff zu bekommen. Dem japanischen Schicksal will China präventiv entgegenwirken. Dass der chinesische Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Oktober mit 50,8 nur knapp im expansiven Bereich liegt, sollte nicht irritieren. Dies ist auch Ausdruck einer mittlerweile stärker binnenkonjunkturell ausgerichteten, weniger dynamisch, dafür aber nachhaltiger wachsenden Volkswirtschaft. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: Die Suche nach dem Hochpunkt im Tiefpunkt der Konjunkturstimmung

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 29.09.2014
In Euroland zeigt sich die Konjunkturstimmung weiterhin verhalten. So trübt sich der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in Euroland auf einen Wert von 50,5 nach 50,7 im Vormonat ein, was auch an der konjunkturellen Moll-Stimmung in Deutschland liegt. Denn hier setzt der Einkaufsmanagerindex seine Talfahrt von aktuell 50,3 nach 51,4 im Vormonat fort und liegt damit nur noch knapp über der Expansion anzeigenden Schwelle von 50. Deutsche Wirtschaft in Moll Die konjunkturelle Moll-Stimmung unterstreichen auch die letzten ifo Geschäftszahlen von September. Der ifo Geschäftsklimaindex trübte sich zum fünften Mal in Folge auf 104,7 nach 106,3 im Vormonat ein. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die Währungs-Festung Euro bricht

R. Halver I Baader Markets - Bonds - 15.09.2014
Am 26. Juli 2012 sorgte EZB-Chef Mario Draghi mit seiner Garantie, zur Not unbegrenzt Staatsanleihen der Eurozone zu kaufen, für Ruhe im Euro-Karton. Denn um sich keine blutige Nase im Kampf gegen eine fest entschlossene EZB zu holen, haben auch die spekulativsten, Euro-renitentesten Hedge Fonds den Rückzug angetreten. Die Euro-Staatsschuldenkrise war technisch k.o. und Mario Draghi so etwas wie der Friedensnobelpreisträger der Euro-Finanzwelt. In der Folge wurde der Euro zu einem wahren Währungs-Fels von Gibraltar. Kein Wunder, denn im Vergleich zu renditeausgemergelten, konventionellen Anleihen entwickelten sich Hochzinsanleihen der peripheren Euro-Länder bei gleichzeitiger Draghi-scher Übernahme des Ausfallrisikos zu Kronjuwelen im Anleiheuniversum. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Mit aller Kraft gegen die Rezession

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 01.09.2014
Die eurozonale Konjunktur verharrt in Moll-Stimmung. Selbst die bisherige Konjunktur-Lokomotive Deutschland hat an Zugkraft verloren. So trübte sich der ifo Geschäftsklimaindex zum vierten Mal in Folge ein. Auch die Konjunkturvision der ifo Geschäftserwartungen signalisiert weniger Rückenwind für die deutsche Industrie. Der im Zentrum der ifo-Befragung stehende deutsche Mittelstand fürchtet vor dem Hintergrund des geopolitischen Konflikts in der Ukraine eine gegenseitige Verschärfung der Wirtschaftssanktionen. Das Risiko, dass sich der russische Nebel der psychologischen Verunsicherung auch in allgemeiner Investitionszurückhaltung niederschlagen könnte, hat zugenommen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht bereits die Gefahr, dass Deutschland wieder in die Rezession abrutschen könnte. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Wie lang sind die Beine der (geo-)politischen Börse?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 28.07.2014
Im für die weltwirtschaftliche Nachfrage immens wichtigen Schwellenland China zeigt der von der HSBC veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe eine deutliche Verbesserung von 50,7 auf aktuell 52. In Euroland stabilisiert sich der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Juli insgesamt leicht auf 51,9 nach 51,8 im Vormonat. Während der französische Teilindex eine neuerliche Eintrübung ertragen muss, zeigt der deutsche Subindex eine Stimmungsaufhellung auf 52,9 von zuvor 52. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Krisen-Sommer 2014?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 21.07.2014
Momentan erhält die deutsche Konjunkturstimmung Gegenwind. Zum siebten Mal in Folge signalisieren rückläufige ZEW Konjunkturerwartungen, dass sich die deutsche Wirtschaft zurzeit in einer Delle befindet. Dazu passend zeigt sich auch das Gewinnwachstum deutscher Unternehmen noch schwach, das in der Vergangenheit den ZEW-Konjunkturerwartungen mit einer Verzögerung von sechs Monaten folgte. Der mittelfristige Konjunkturausblick bleibt aber dennoch freundlich. So zeigt sich das Wirtschaftswachstum in China im II. Quartal mit 7,5 Prozent zum Vorjahr robuster als erwartet. Zudem bleibt die geldpolitische Konjunkturstützung üppig. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Kapitalmarkt-Sommer 2014: Erst einmal verschnaufen!

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 14.07.2014
Die letzten Konjunkturdaten haben die Aktienmärkte fundamental kalt erwischt: Die letzten Indikatoren - deutsche Industrieproduktion, euroländische Einkaufsmanagerindices, ifo Geschäftsklimaindex - gaben nach. Die jahresanfänglichen Wirtschaftsprobleme der Schwellenländer, der Konflikt in der Ukraine und Befürchtungen über eine eingeschränkte Ölversorgung aus dem Nahen Osten hinterließen ihre Bremspuren. Für „Konjunkturdämmerung“ ist aber kaum Platz. Nach einer Eintrübung zu Jahresbeginn deutet der von JP Morgan veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das weltweite Verarbeitende Gewerbe mit einem Wert von 52,7 im Juni nach 52,1 im Vormonat eindeutig auf eine Stabilisierung hin. Hier sind die USA und Schwellenländer die maßgeblichen Treiber. Nachvollzogen wird diese Einschätzung von Industriemetallen, die im Vorjahresvergleich um elf Prozent zulegen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Quo vadis, Finanzmärkte im zweiten Halbjahr 2014?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 07.07.2014
Konjunktur: Stabiler Die Erholung der Weltkonjunktur gewinnt im zweiten Halbjahr an Dynamik. In Japan bekam die Wirtschaft zwar die Mehrwertsteuererhöhung ab April von fünf auf acht Prozent zu spüren. Konsequent ist, dass die Geschäftslage gemäß dem vierteljährlich von der Bank of Japan ermittelten Tankan-Index für die japanische Großindustrie leicht nachgegeben hat. Jedoch signalisieren Geschäftserwartungen auf dem höchsten Stand seit Dezember 2007 klaren Zukunftsoptimismus. Beide Teilindices befinden sich im positiven und damit Expansion anzeigenden Bereich. Die Konjunkturpolitik der japanischen Regierung mit Schützenhilfe der Bank of Japan zeigt offensichtlich Wirkung. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Gut, dass es deutsche Mittelstands-Aktien gibt

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 30.06.2014
In der ersten Jahreshälfte 2014 sorgten die sich gegenüberstehenden Risiken der Ukraine- und Irak-Krise und Chancen der weltweit lockeren Geldpolitik für ein wechselhaftes Bild an den Finanzmärken. In Euro gerechnet führen Gold und Silber als sichere Anlagehäfen seit Jahresbeginn die Performance-Hitliste zwar an. Über die geldpolitische Stimulanz bei zugleich weltwirtschaftlicher Verstetigung konnten risikoreichere Anlageklassen seit Mai aber deutlich aufschließen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Cause in this world of trouble, my Fed pulls me through (Frei nach John Miles)

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 23.06.2014
Die Terroraktionen der ISIS schüren Bedenken vor einer Eskalation im ohnehin instabilen Nahen Osten und vor Rohöl-Lieferengpässen des zweitgrößten Ölproduzenten Irak. Der Ölpreis liegt auf dem höchsten Stand seit neun Monaten. Die aktuell sehr robusten Finanzmärkte gehen jedoch nicht von dauerhaft hohen Ölpreisen als Bremsklotz für die Weltkonjunktur aus. Sie vertrauen darauf, dass die sich formierende Gegenwehr aus irakischen Militärkräften mit internationaler Unterstützung einen weiteren Vorstoß der extremistischen Milizen insbesondere in die strategisch wichtigen Ölfelder des Iraks und die Logistikzentren des Ölexports im Süden des Landes verhindern wird. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Kurskonsolidierungen als zwischenzeitliche Wolken an einem freundlichen Aktien-Himmel

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 18.06.2014
Die EZB schreibt sich mit ihren letzten Zinssenkungen, ihrem unerwartet umfangreichen Liquiditätspaket und - nicht zuletzt - ihrem klaren Bekenntnis für zukünftig noch mehr geldpolitische Offensivkraft klar die Konjunktur- und Finanzmarktstabilisierung auf ihre Fahnen. Zunächst wird die EZB im September und danach im Dezember euroländischen Banken zunächst zweckgebundene Langzeitkredite zur zielgerichteten Ankurbelung der euroländischen Kreditvergabe zur Verfügung stellen. ... mehr

Halvers Kapitalmark Monitor: Die EZB - Dein Konjunktur-Freund und Anlage-Helfer

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 10.06.2014
Die EZB hat spätestens auf ihrer letzten Zinssitzung - ähnlich wie Kolumbus - terra incognita, unbekanntes geldpolitisches Land betreten. Sie betreibt unverhohlen Konjunkturpolitik. Nicht nur hat sie den Leitzins von 0,25 auf jetzt 0,15 Prozent und damit auf ein japanisches Niveau gesetzt. Erstmalig gibt es bei einer großen Notenbank jetzt auch negative Zinsen, wenn Banken sich erdreisten, Liquidität bei der EZB zu parken. Und ein sehr üppiges Liquiditätspaket für Banken, die Kredite an die Privatwirtschaft geben wollen, kommt auch noch. ... mehr

Halvers Kapitalmark Monitor: Und bist Du nicht konjunkturwillig, so braucht die EZB Gewalt

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 02.06.2014
Die Europawahl hat die harte Sparpolitik in den krisengebeutelten Euro-Ländern abgestraft. Nur in Italien erhält die Partei von Ministerpräsident Renzi eine klare Zustimmung. Seine Wähler honorierten die bereits im Vorfeld der Wahlen umgesetzten Steuersenkungen im Niedriglohnsektor und seine grundsätzlich Zusicherung, im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft Italiens in der zweiten Jahreshälfte 2014 eine Aufweichung der euroländischen Spar- und Reformauflagen durchzusetzen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Die EZB hat den starken Euro satt

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 27.05.2014
Der starke Euro hinterlässt Bremsspuren vor allem in der deutschen Exportindustrie. Über günstige Rohstoffpreise befeuert er auch Deflationsrisiken in der ohnehin preisschwachen Euro-Peripherie. Das ist der Fluch des Segens des Euro-Rettungsversprechens der EZB vom 26. Juli 2012, zur Not unbegrenzt Anleihen krisenanfälliger Euro-Länder aufzukaufen. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Aktienmarkt - Schatten? Ja, aber auch viel Licht!

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 05.05.2014
Der geopolitische Konflikt zwischen dem Westen und Russland in punkto Ukraine-Krise gärt weiter und könnte eskalieren. Schon jetzt ist ein Kollateralschaden für Russland eingetreten. Der IWF senkte seine Wachstumsprognose für Russland von 1,3 auf jetzt nur noch 0,2 Prozent. Die US-Ratingagentur S&P - sicherlich auch politisch motiviert - stuft die russische Kreditwürdigkeit mit „BBB-“ auf die vorletzte Stufe vor „Ramsch“-Niveau herab. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: Dieses war der erste geldpolitische Streich, doch der nächste folgt sogleich

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 14.04.2014
Der IWF geht 2014 von einem Weltwirtschaftswachstum von 3,6 Prozent aus. Das Wachstum in China wird dabei trotz jahresanfänglichem Gegenwind - zuletzt gab der Export um 6,6 Prozent zum Vorjahr nach - weiterhin stabil mit 7,5 Prozent eingeschätzt. Die Prognose für die Eurozone wurde immerhin von 1,0 auf 1,2 Prozent erhöht. Hierzu tragen auch die absehbaren, höheren Schulden bei. Denn in Frankreich wird nach den Kommunalwahlen das bereits schon bisher unzureichende Sparprogramm weiter zurückgenommen. In Italien stellt der neue Ministerpräsident Renzi bereits zum 1. Mai Unternehmenssteuersenkungen bis zu 10 Prozentpunkten in Aussicht. Und auch in Spanien sind laut Premierminister Rajoy Steuersenkungen möglich. Die Euro-Staaten hoffen damit, die bislang schwachen Konjunkturimpulse aus der Privatwirtschaft zu dynamisieren. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt Monitor: Krise? Also fundamental sieht das alles gar nicht schlecht aus

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 31.03.2014
Die Konjunkturunsicherheiten in den Schwellenländern und die Krim-Krise werden die Finanzmärkte weiter begleiten. Bislang blieben harte Wirtschaftssanktionen des Westens zwar aus, sind im Falle weiterer Territorialansprüche Russlands aber nicht ausgeschlossen. Eine diplomatische Lösung der Krim-Krise ist noch nicht in Sicht. Sorgenkind China? In China hat sich der von der HSBC Bank veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe bereits den fünften Monat in Folge auf einen Wert von 48,1 nach 48,5 eingetrübt und liegt nun unter der Expansion anzeigenden Schwelle von 50. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Wenn Wohl und Wehe der Aktienmärkte vom Live-Ticker abhängig sind…

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 24.03.2014
Nach dem eindeutigen Ausgang der Volksabstimmung für eine Abspaltung von der Ukraine hat Russland mit der uneingeschränkten Aufnahme der Krim in die russische Föderation begonnen. Zwar sehen die USA und die EU darin einen Verstoß gegen das Völkerrecht und beschlossen als Reaktion u.a. ein Einreiseverbot sowie die Kontosperrung für bis jetzt 33 russische bzw. pro-russische Politikfunktionäre. Von harten Wirtschaftssanktionen gegen Russland kann jedoch keine Rede sein. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Und am Montag nach dem Krim-Referendum ist dann alles anders?

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 17.03.2014
Aktienmärkte verabscheuen Verunsicherung. Es irritiert sie, dass im Krim-Konflikt noch keine Lösung in Sicht ist. Im Gegenteil, am 16. März wird vermutlich die Mehrheit der Bevölkerung der Krim für einen Anschluss der Halbinsel an die russische Föderation stimmen. Da einerseits der Westen die geopolitischen Interessen Russlands nicht akzeptiert und andererseits Russland nicht einlenken will, drohen ab kommendem Montag erste Wirtschaftssanktionen des Westens, die mit Gegensanktionen Russlands erwidert werden. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Aktienmärtke auf Suche nach Orientierung

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 03.03.2014
Nach zwei Jahren Rezession fasst Euroland konjunkturell allmählich wieder Tritt. Die EU-Kommission hob zuletzt die Konjunktureinschätzung für 2014 von 1,1 auf 1,2 Prozent und für 2015 von 1,7 auf 1,8 Prozent an. Dennoch bleibt die Notwendigkeit für Reformen in der Euro-Südzone groß. Das gilt insbesondere für das Euro-systemrelevante Italien, das eine Verschuldung von rund 130 Prozent des BIP angehäuft hat und bis zuletzt keine wirklichen Reformanstrengungen zeigte. ... mehr

Halvers Kapitalmarkt-Monitor: Schon der kleinste Konjunkturzweifel muss geldpolitisch im Keim erstickt werden

R. Halver I Baader Markets - Indizes - 24.02.2014
Der von der HSBC Bank veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe hat sich auf 48,3 eingetrübt und liegt insofern unter der Expansion anzeigenden Schwelle von 50. Für die chinesische Volkswirtschaft wird es entscheidend sein, den Übergangsprozess von einer export- und immobilienseitig gestützten zu einer stärker binnenwirtschaftlich nachhaltig wachsenden Volkswirtschaft zu beschreiten. Auch Euroland kann sich den zuletzt verhaltenen weltwirtschaftlichen Stimmungsindikatoren nicht entziehen. So hat sich der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in Euroland leicht auf 53 verringert, liegt damit jedoch noch immer komfortabel in expansivem Terrain. ... mehr

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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